Triple H sprach bei der Beerdigung von Motörhead-Frontman Lemmy Kilmister
Triple H sprach bei der Beerdigung von Motörhead-Frontman Lemmy Kilmister © twitter.com/WWE
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München - WWE-Star Triple H war mit Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister befreundet. Bei der Trauerfeier würdigt er die Rock-Legende und ihren unnachahmlichen Witz.

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Die Beerdigung von Rock-Legende Lemmy Kilmister am Samstag war eine besondere Veranstaltung. Traurig, aber auch von viel Witz und Anekdoten über den verstorbenen Motörhead-Frontmann geprägt.

Einen kleinen Beitrag dazu leistete auch ein Redner aus dem Wrestling-Geschäft: Triple H, für den Motörhead drei Einzugsmusiken einsang - und der auf diesem Weg auch Freundschaft mit der Band und Kilmister schloss.

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"Das größte Geschenk aller Zeiten" nannte das der langjährige Star und Vizechef der WWE, der Kilmister zwischenzeitlich auch seinen Look nachempfand.

Lemmys Begrüßung: "Mann, bist du schlecht"

Bei der live ins Netz übertragenen Trauerfeier in Los Angeles würdigte Triple H Kilmister als großen Inspirationsquell - und erzählte von diversen Begegnungen mit der Rock-Legende und dem trockenem Humor, den diese sich bis zuletzt bewahrt hätte.

Einmal, unmittelbar nach einem seiner Showkämpfe, habe Kilmister ihn empfangen mit dem Satz: "Mann, bist du schlecht." ("Man, you suck.")

Er habe dann ausgeführt: "Du kannst ja nicht mal ein Match gewinnen, wenn dein Leben davon abhängen würde. Du bist perfekt für Motörhead."

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Eine Begegnung mit Turban

Ein anderes Mal wäre er hinter den Kulissen eines großen Konzertes gleich mehreren berühmten Metal-Bands begegnet - und hätte dabei auch einige Enttäuschungen erlebt.

"Die Leute trugen Bermudahosen und hatten Weingläser in der Hand", erinnerte sich Triple H. In der Motörhead-Kabine dagegen? "Zwei Mädchen oben ohne, auf dem Tisch Pillen und Lemmy trug nur ein Handtuch um die Hüften und eins um den Kopf wie ein Turban."

Als Motörhead dann gemerkt hätten, dass Triple H seine Frau Stephanie dabei hatte, wären die beiden nochmal raus- und nach einigen Minuten wieder reingebeten worden: "Die Pillen waren weg, alle trugen Hosen und haben uns freundlich begrüßt. Lemmy hatte aber immer noch den Turban auf."

Kilmister war am 28. Dezember vergangenen Jahres, kurz nach seinem 70. Geburtstag an Krebs gestorben.