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Laura Ludwig und Margareta Kozuch müssen ihre Titelhoffnungen bei der Beachvolleyball-EM vorzeitig begraben. Beim Viertelfinal-Aus kommt es zu einem Eklat.

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Eklat beim Aus von Laura Ludwig und Margareta Kozuch bei der Beachvolleyball-EM (LIVE im TV auf SPORT1+).

Olympiasiegerin Ludwig brach die Viertelfinal-Partie gegen Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré im Tiebreak ab, nachdem ihr der Schiedsrichter ein Medical Timeout verwehrt hatte.

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Ludwig hatte beim Stand von 1:4 wegen Rückenproblemen eine Behandlungspause beantragt. Der Schiedsrichter verwehrte ihr diese jedoch und gewährte nur ein - deutlich kürzeres - normales Timeout. Damit richtete sich der Unparteiische nach den seit diesem Jahr geltenden Regeln, wonach Spieler das Medical Timeout nicht mehr selbst nehmen dürfen. Nur der Schiedsrichter darf dieses bei akuten Fällen (z. B. bei Blutungen oder Zusammenstößen) ausrufen.

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Nach langen Diskussionen, in deren Verlauf Ludwig ein Gespräch mit dem Supervisor ebenfalls nicht gestattet wurde, ging es zunächst weiter. Nachdem eine erneute Bitte Ludwigs beim Schiedsrichter erfolglos geblieben war, brach sie die Partie ab.

Das Spiel gegen das Schweizer-Duo wurde schließlich mit 21:17, 16:21, 4:15 gegen Ludwig/Kozuch gewertet. (Spielplan und Ergebnisse der Beachvolleyball-EM)

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Behrens/Tillmann springen ins Finale

Kim Behrens/Cinja Tillmann setzten sich am Samstag mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen die an Nummer vier gesetzten Russinnen Nadeschda Makrogussowa/Swetlana Cholomina im Halbfinale durch.

Am Sonntag treffen Behrens/Tillmann im Kampf um den Titel nun auf Joana Heidrich/Anouk Verge-Depre.

Für Behrens, die ihre erste EM spielt, und Tillmann ist es schon jetzt die bislang beste Platzierung bei einer EM. "Wir sind sehr überrascht, dass wir hier so ein großartiges Turnier spielen nach dem miserablen Start", sagte Tillmann. "Wir haben erst eine Woche vor dem Turnierstart herausgefunden, dass wir hier spielen dürfen. Wir sind ohne große Erwartungen angereist, wir wollten einfach nur da rausgehen und spielen und ein letztes gutes Turnier in diesem Jahr haben."

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Für Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Hamburg) war hingegen in der Runde der letzten Acht Endstation. Das Hamburger Duo schied beim 1:2 (26:28, 21:12, 12:15) gegen Barbora Hermannova/Marketa Slukova aus Tschechien aus und belegte im offiziellen Ranking wie Ludwig/Kozuch somit den fünften Rang.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)