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Bei der Beachvolleyball-EM verpassen Kim Behrens und Cinja Tillmann den großen Coup. In einem Tie-Break-Krimi unterliegen sie ihren Kontrahentinnen aus der Schweiz.

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Kim Behrens und Cinja Tillmann (Flacht/Hildesheim) haben bei der Beachvolleyball-EM in Jurmala/Lettland das Finale erst im Tie-Break verloren und den ganz großen Coup verpasst.

Das Duo musste sich den an Position drei gesetzten Schweizerinnen Joana Heidrich/Anouk Verge-Depre mit 1:2 (21:18, 14:21, 16:18) geschlagen geben. (Alle deutschen Ergebnisse der der Beach-EM)

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"Das war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das ist bestimmt nicht der schönste Tie-Break gewesen, den wir je gespielt haben", sagte Tillmann. "Es überwiegt gerade, dass wir unsere Chance nicht genutzt haben. Das ist wirklich ärgerlich. Man darf das jetzt aber auch nicht zu schlecht reden, ich bin echt stehend K.o., gefühlt hätten wir den Sieg verdient", sagte Behrens.

Die Schweizerinnen konnten ihren Erfolg direkt nach dem Match noch kaum fassen. "Wir hatten nicht viel Spielpraxis in der letzten Zeit", zeigte sich Verge-Depre bei SPORT1 fast sprachlos. Auch ihre Partnerin Heidrich war überwältigt von dem Triumph. "Jetzt hier ganz oben zu stehen ist einfach Wahnsinn. Ich bin unglaublich stolz auf unser Team", versuchte sie ihre Gefühle in Worte zu fassen und vergass auch das Team hinter dem Team nicht: "Danke auch an die Sponsoren, ohne euch wäre das alles nicht möglich."

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Behrens/Tillmann (10.) hatten nach ihrer Auftaktniederlage in der Gruppenphase bis zum Endspiel all ihre Matches ohne Satzverlust gewonnen. Im Halbfinale war dem überraschend starken Team ein 2:0 (21:19, 21:17) gegen die Russinnen Nadeschda Makrogussowa/Swetlana Cholomina (4.) gelungen. Am Ende reichte es zu Silber.

Silber als bislang beste Platzierung

Zum bislang letzten Mal hatten Nadja Glenzke und Julia Großner 2017 EM-Gold geholt - in Jurmala. Es war der insgesamt achte Triumph. Bei den Männern stehen fünf Titel zu Buche.

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Für Behrens (27) und Tillmann (29) ist Silber die bislang beste Platzierung bei einer Europameisterschaft. Zuletzt hatte das Duo bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand den dritten Platz belegt.

Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch (Hamburg) scheiterten in Jurmala wie Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Hamburg) im Viertelfinale. Die deutschen Meisterinnen Sandra Ittlinger/Chantal Laboureur (Berlin/Stuttgart) hatte im Achtelfinale gegen Ludwig/Kozuch das Aus ereilt.