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Die Basketballer der USA beenden das WM-Turnier in China lediglich auf dem siebten Platz. Trainer Gregg Popovich rügt danach alle Kritiker seines Teams.

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Die schwer geschlagenen Basketballer der USA haben sich am Samstag mit einem Sieg gegen Polen und Rang sieben von ihrer historisch schlechtesten Weltmeisterschaft verabschiedet.

Der bisherige Tiefpunkt war 2002 Platz sechs, seit 1950 werden WM-Turniere ausgetragen.

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Kein Wunder, dass ob des schwachen Abschneidens der US-Basketballer vor allem in ihrem Heimatland die Kritik sehr groß ist. 

"Die Amerikaner erleiden eine peinliche WM-Niederlage", titelte beispielsweise die New York Post bereits nach der Viertelfinal-Pleite gegen Frankreich. 

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Für USA-Trainer Gregg Popovich ist all die Kritik an seinem Team übertrieben. Nach Turnierende rügte er diejenigen, die sein Team für seine bisher schlechteste Leistung bei einem Großereignis kritisierten.

"Einige Leute wollen das Schuldspiel spielen. Es gibt keine Schuld, die irgendwo platziert werden könnte", sagte die 70 Jahre alte Trainerlegende. 

Popovich: "Lächerliche Einstellung"

"Sie wollen das Spiel der Schande spielen, als ob wir uns schämen sollten, weil wir keine Goldmedaille gewonnen haben? Das ist eine lächerliche Einstellung. Es ist unreif, arrogant und zeigt, dass jeder, der das glaubt, nicht alle anderen Teams in der Welt und unsere Jungs diese Jungs, die das Beste gaben, was sie konnten, nicht respektiert. 

Bei den kommenden Olympischen Spielen 2020 wird das das Team aller Voraussicht nach wieder mit den Superstars des Landes antreten, die Wiedergutmachung betreiben sollen. Doch daran will Popovich noch nicht denken. "Das ist noch zehn Monate entfernt", sagte der Coach des NBA-Teams San Antonio Spurs