Wade Baldwin und Bayern München gewannen gegen Zenit St. Petersburg in der EuroLeague
Wade Baldwin und Bayern München gewannen gegen Zenit St. Petersburg in der EuroLeague © FIRO/FIRO/SID
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München - Die Basketballer von Bayern München bleiben auf Playoffs-Kurs, besiegen Zenit St. Petersburg. Ohnehin winkt in der EuroLeague ein dauerhafter Startplatz.

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Die Playoffs sind nicht mehr allzu weit - und es gibt noch mehr gute Nachrichten:

Die Basketballer von Bayern München haben in der EuroLeague ein Ausrufezeichen gesetzt und ihren zwölften Sieg im 19. Spiel gefeiert. (Spielplan und Ergebnisse der EuroLeague)

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Der Bundesligist bezwang das russische Spitzenteam Zenit St. Petersburg nach einem packenden Schlagabtausch mit 82:80 (32:40) und festigte ihre Position in der Spitzengruppe.

Das Team von Trainer Andrea Trinchieri ist vorerst Vierter. (Tabelle der EuroLeague)

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Wade Baldwin steuerte 17 Punkte bei, Jalen Reynolds und Vladimir Lucic kamen auf jeweils 15 Zähler.

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EuroLeague: Bayern mit dauerhaftem Startplatz

Was die gute Laune im Bayern-Lager noch verstärkte: EuroLeague-Chef Jordi Bertomeu war eigens in den im Audi Dome angereist, um den Bayern einen dauerhaften Startplatz, eine sogenannte A-Lizenz, für den höchsten europäischen Wettbewerb anzubieten, wie er in einem Interview bei Magentasport einräumte.

"Wir werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche führen und sind zuversichtlich, dass wir bald eine Einigung haben", so Bertomeu. "Jeder von uns weiß, dass Deutschland ein wichtiges Land ist und wir denken, dass wir dabei helfen können, Basketball in Deutschland populärer zu machen."

In der Partie gegen Zenit bewiesen die Bayern dann zunächst Comeback-Qualitäten und am Ende Nervenstärke - immerhin hatten sie zwischenzeitlich zehn Punkte zurückgelegen.

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"Wir sind ein bisschen langsam und bringen wenig Energie aufs Feld. Sie spielen zwar gut, aber wir müssen unser Level deutlich steigern", hatte Trinchieri zur Pause bei Magentasport gesagt - und sollte belohnt werden. 

EuroLeague: Bayern ringt Zenit nieder

In der Schlussphase blieb der Bundesligist hartnäckig und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

"Es war ein sehr großartiges, schwieriges, hartes Spiel. Wir sind durch ein paar gute Defensivaktionen vor allem mental zurückgekommen. Das war wirklich ein Teamerfolg. Ich bin sehr glücklich, dass Lucic zurück ist – wir haben ihn sehr vermisst", so Trinchieri.

Mit einer Bilanz von zwölf Siegen und sieben Niederlagen stehen die Münchner im höchsten europäischen Wettbewerb auf Platz vier, die besten acht Teams ziehen ins Viertelfinale ein. Schon am Freitag geht es in der Königsklasse gegen Real Madrid (20.30 Uhr).

Das Spiel im Stenogramm:

Bayern München - Zenit St. Petersburg 82:80 (32:40)
Beste Werfer: Baldwin (17), Lucic (15), Reynolds (15), Seeley (14) für München - Gudaitis (22), Pangos (17), Ponitka (14), Subkow (11) für St. Petersburg
Zuschauer: keine

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)