Paul Zipser (l., hier gegen Aaron Harrison) wurde bei der Niederlage der Bayern-Basketballer in der EuroLeague gegen Piräus zur tragischen Figur
Paul Zipser (l., hier gegen Aaron Harrison) wurde bei der Niederlage der Bayern-Basketballer in der EuroLeague gegen Piräus zur tragischen Figur © Imago
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Piräus - Bayern Münchens Basketballer gehen in der EuroLeague bei Olympiakos Piräus leer aus. Paul Zipser hat den Sieg mit der letzten Aktion auf der Hand - und scheitert.

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Dieser Auftakt in die Rückrunde ging in die Hose:

Die Basketballer von Bayern München haben in der EuroLeague am 18. Spieltag ihre siebte Niederlage kassiert und sind damit auf den sechsten Platz abgerutscht. (Tabelle der EuroLeague)

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Fünf Tage nach der Pleite im Bundesliga-Spitzenspiel bei Meister ALBA Berlin verlor die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri auch beim griechischen Topteam Olympiakos Piräus 82:84 (46:44), liegt aber dennoch immer recht aussichtsreich im Rennen um die K.o.-Runde.

Die Partie im Peace and Friendship Stadium in Piräus war bis zum Ende umkämpft, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, immer wieder wechselte die Führung.

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Zipser hat Sieg mit Dreier in der Hand - und scheitert

München hatte es in der letzten Aktion noch in der Hand, das Spiel zu drehen, doch Paul Zipser brachte seinen Dreier vier Sekunden vor Schluss nicht im Korb unter. (Spielplan und Ergebnisse der EuroLeague)

"Meine Spieler tun mir leid, weil sie so hart gespielt, sich durch Fehler durchgearbeitet und sich nie aufgegeben haben", resümierte Trinchieri. "Ich bin stolz auf meine Spieler, wie sie gegen ein sehr erfahrenes Team gespielt haben. Es geht weiter."

Immerhin haben die Bayern (11:7-Siege) angesichts des 74:68 im Hinspiel den direkten Vergleich mit dem griechischen Playoff-Kandidaten (9:8) für sich entschieden.

Kostas Sloukas (29 Punkte) und Sascha Wesenkow (21) waren die erfolgreichsten Schützen bei Olympiakos. Auf Bayern-Seite trafen Dennis Seeley, der aus 19 Pick'n'Rolls und indirekten Blöcken 26 Punkte kreierte, sowie Jalen Reynolds (23) am besten.

Bayern München ordentlich gegen Olympiakos Piräus

Die Münchner waren zwar schwerfällig in das Match gestartet, gingen dank eines zwischenzeitlichen 9:0-Laufs (nach 9:16-Rückstand) aber mit einer 22:19-Führung aus dem ersten Viertel. Auch danach agierten sie konzentriert weiter - der Lohn war ein knappes 46:44 zur Pause.

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Dann indes drehte Olympiakos allmählich auf - vor allem in Person von Sloukas, der Bayerns Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte und sein Team mit einem 64:61 in den letzten Spielabschnitt gehen ließ.

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In der Crunchtime wog die Partie dann hin und her - mit dem am Ende unglücklichen Ausgang und Zipsers Fehlwurf für die Bayern, bei denen auch 23 Assists, 12 Offensivrebounds und 18 Fastbreak-Punkte zu wenig blieben.

Weiter geht es für die Münchner in der EuroLeague am 13. Januar gegen Zenit St. Petersburg. Bereits diesen Sonntag (15 Uhr im LIVETICKER) steht in der BBL-Bundesliga das Duell mit Aufsteiger Niners Chemnitz auf dem Programm.

Das Spiel im Stenogramm:

Olympiakos Piräus - Bayern München 84:82 (44:46)
Beste Werfer: Sloukas (24), Vezenkov (13), Ellis (11), Harrison (11), Spanoulis (10) für Piräus - Seeley (26), Reynolds (20), Baldwin IV (12) für München
Zuschauer: keine 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)