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München - Im ersten Spiel unter Oliver Kostic zeigen die Bayern-Basketballer eine starke kämpferische Leistung. Kapitän Danilo Barthel erhofft sich von ihm neue Impulse.

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Nur drei Tage nach der Entlassung von Cheftrainer Dejan Radonjic kassierte der deutsche Meister Bayern München in der EuroLeague trotz einer couragierten Leistung gegen Titelverteidiger ZSKA Moskau die zwölfte Niederlage im 18. Saisonspiel - und die vierte in Folge.

Kapitän Danilo Barthel kann dem ersten Spiel unter dem neuen Trainer Oliver Kostic dennoch viel Positives abgewinnen. "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Nach der Pause haben wir wieder den Spaß zusammen gefunden und schneller gespielt", sagte Barthel im Gespräch mit SPORT1.

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Nach einem Halbzeit-Rückstand von 16 Punkten hatten sich die Bayern am Freitagabend zurück in die Partie gekämpft und den Rückstand nach einer Aufholjagd bis zur 36. Spielminute auf einen Punkt verkürzt. In der Schlussphase machten die clevereren Gäste dann aber den Auswärtssieg perfekt. 

Das Spiel der Münchner gegen Moskau lässt jedoch auf zeitnahe bessere Ergebnisse in der EuroLeague hoffen. 

Barthel beschreibt Ziele des Trainers

"Wir wollen schneller spielen, aggressiver verteidigen und unsere Kommunikation verbessern", beschreibt Barthel die Ziele des bisherigen Co-Trainers Kostic, die er seinen Spielern in den bisherigen drei Trainingseinheiten vermittelte. 

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Die Bayern hatten sich am Dienstag von Radonjic getrennt - trotz 14 Siegen aus 14 Spielen in der Bundesliga. International hinken die Bayern-Basketballer aber den eigenen Ansprüchen hinterher. 

"Man muss die Entwicklung in den letzten Monaten betrachten, auch in der EuroLeague. Da haben wir zum Teil herbe Klatschen kassiert. Wir sind mit verschiedenen Sachen, die wir ausprobiert haben, nicht weitergekommen. Der neue Trainer kann hoffentlich neue Impulse setzen", sagte Barthel zu SPORT1

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Bei noch 16 ausstehenden Spielen in der EuroLeague-Hauptrunde liegen die Bayern drei Siege hinter dem zum Einzug in die Playoffs berechtigten Platz acht. Diesen peilt der Meister weiterhin an. 

"Wir geben die Saison noch nicht auf, der Verein auch nicht. Deshalb kam auch der Trainerwechsel", sagte Barthel.