Greg Monroe (l.) und sein FC Bayern müssen bei ALBA siegen
Greg Monroe (l.) und sein FC Bayern müssen bei ALBA siegen © Imago
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München - Am Mittwoch kommt es in der EuroLeague erstmals zum Duell zwischen ALBA Berlin und dem FC Bayern. Die Münchner stehen unter großem Druck.

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Es geht ums Prestige, die deutsche Vormachtstellung, einen heiß ersehnten Sieg – oder einfach darum, "ein Ausrufezeichen auch für die Liga" zu setzen, wie Alex King betont.

Am heutigen Abend steigt das Duell zwischen ALBA Berlin und seinem FC Bayern in der Basketball-EuroLeague.

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Es ist insgesamt das 51. Aufeinandertreffen zwischen den deutschen Giganten, allerdings das erste in der europäischen Königsklasse. Nur im EuroCup gab es bislang eine Partie, als die Bayern ALBA 2016 im Achtelfinale bezwangen.

FC Bayern braucht dringend einen Sieg

"Das ist natürlich ein besonderes Spiel, weil es auch einen Einfluss für die BBL haben könnte, es ist also für beide Wettbewerbe wichtig", schlug Bayern-Kapitän Danilo Barthel in eine ähnliche Kerbe wie Teamkollege King.

In der BBL hat Bayern das Heimspiel bereits für sich entschieden und ist mit elf Siegen aus elf Spielen Erster – ALBA ist mit zwei Pleiten Dritter. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Für die Bayern geht es vor allem darum, den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht aus den Augen zu verlieren – und den heiß ersehnten ersten Auswärtssieg zu landen.

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Endet der Auswärtsfluch bei ALBA?

Trotz des Pflichtsiegs gegen Schlusslicht Zenit St. Petersburg rangieren die Bayern nur auf Rang 15. Nur die ersten Acht qualifizieren sich für die K.o.-Runde, die die Münchner vor der Saison als Ziel ausgegeben hatten.

"Unser Kader, unser ganzes Drumherum erlaubt es auch, dass wir das erreichen können", hatte Paul Zipser im November im SPORT1-Interview gesagt.

Für die Aufholjagd, die trotz nur zweier Siege Rückstand auf den derzeit Achten Moskau von Nöten ist, muss der Deutsche Meister dringend auch auswärts liefern. Die bisherigen sechs Partien in der Fremde gingen allesamt verloren, meist setzt es gar heftige Klatschen. Einen zusätzlichen Schub gegen ALBA könnten zwei Ex-Berliner geben. Nihad Djedovic und Leon Radosevic könnten nach Verletzungen zurückkehren, beide haben gestern in Berlin mit dem Team trainiert.

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Berliner sind "heiß darauf, sie zu schlagen"

Berlin könnte für den Auswärtsneustart ein gutes Pflaster sein. Allerdings rechnen sich auch die Hauptstädter, die in der Tabelle direkt hinter München stehen, etwas aus.

"Das ist für uns ein großes EuroLeague-Spiel, nicht nur weil es das deutsche Derby ist", meinte Aufbauspieler Peyton Siva. Spielmacher Martin Hermannsonn erklärte: "Wir sind absolut heiß darauf, sie zu schlagen."

Der größere Druck liegt aber bei den Münchnern.

"Sie haben ganz klar formuliert, sie wollen als erstes Team in die Playoffs", meinte Manager Marco Baldi: "Sie haben den doppelten Etat von uns. Sie dürfen nicht verlieren."