Im Zentrum des nächsten Streitfalls: Rick Pitino ©
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In Griecheland wollen gleich drei Nationalspieler in Zukunft nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen - Grund ist die Abneigung gegenüber einem Erzrivalen.

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Die Rivalität zwischen den griechischen Topklubs Olympiacos Piräus und Panathinaikos OAOP Athen stellt jetzt auch die griechische Nationalmannschaft vor eine Zerreißprobe.

Denn mit Giorgos Printezis, Kostas Papanikolaou and Antonis Koniaris verweigern gleich drei Nationalspieler ihren Einsatz bei künftigen Länderspielen.

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Der Grund: Das Trio spielt für Olympiacos und will nicht unter Nationaltrainer Rick Pitino auflaufen, weil dieser gleichzeitig auch Panathinaikos coacht.

Ihre Entscheidung teilten die drei Profis dem griechischen Nationalspieler per Brief mit. In dem Schreiben war von der "vergifteten Situation" in Griechenland die Rede. Tatsächlich scheint die Abneigung zwischen den beiden EuroLeague-Klubs keine Grenzen zu kennen.

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In der vergangenen Saison wurde Olympiacos zu einem Zwangsabstieg aus der ersten Liga verdonnert, weil sich der Klub weigerte, zu einem Playoff-Spiel gegen die Athener anzutreten. In der EuroLeague darf der Verein aber dennoch weiterhin an den Start gehen.

Pitino: "Es geht nicht um Rivalität"

Trainer Pitino war am 20. Oktober zu Panathinaikoszurückgekehrt, schon in der Vorsaison hatte er dort an der Seitenlinie gestanden.

Einige Tage später wurde bekannt, dass er auch dem griechischen Nationalteam vorstehen werde.

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Pitino versuchte die Wogen in einem offiziellen Statement zu glätten: "Ich habe großen Respekt für alle Teams in Griechenland. Beim Nationalteam geht es nicht um Rivalität, sondern um den Wettkampf und darum, sein Heimatland zu ehren."

Er werde die 12 Spieler auswählen, die ihm mit ihrem Einsatz auf der Jagd nach Siegen weiterhelfen können.