Uli Hoeneß (r.) ist bei den meisten Heimspielen der Bayern-Basketballer vor Ort
Uli Hoeneß (r.) ist bei den meisten Heimspielen der Bayern-Basketballer vor Ort © Getty Images

Die Basketballer des FC Bayern wollen dauerhaft in der europäischen Königsklasse spielen. Präsident Uli Hoeneß gibt eine A-Lizenz als Ziel aus.

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Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß (66) hat sein Interesse an einer A-Lizenz für die Basketball-EuroLeague bekräftigt.

Diese würde den Doublesieger künftig von der sportlichen Qualifikation für die Königsklasse befreien und Planungssicherheit bringen. "Das ist unser Ziel", sagte der Präsident des FC Bayern im Saison-Vorschauheft des Magazins BIG.

Derzeit sind elf der 16 EuroLeague-Starter im Besitz einer A-Lizenz. Die Münchner haben sich als deutscher Meister sportlich qualifiziert, für 2019/20 und 2020/21 hat Bayern Wildcards.

Diese habe er nur unter gewissen Bedingungen angenommen, betonte Hoeneß: "Unsere Voraussetzung war: Wenn wir die Wildcard nehmen, legen wir großen Wert darauf, dass sich ein zweiter deutscher Vertreter sportlich qualifizieren kann." 

Hoeneß will Bamberg überzeugen

Den jahrelangen Hauptkonkurrenten Brose Bamberg will Hoeneß bei erreichter Qualifikation von einem Start in der besten europäischen Liga überzeugen.

Die Franken hatten nach dem verpassten Meistertitel einen Umbruch eingeläutet und zuletzt angekündigt, in den kommenden fünf Jahren in der Champions League unter dem Dach des Weltverbands FIBA anzutreten.