Der FC Bayern verlor am Sonntagabend gegen Chemnitz
Der FC Bayern verlor am Sonntagabend gegen Chemnitz © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

ALBA Berlin kassiert in der easycredit BBL eine überraschende Niederlage. Der FC Bayern muss gar eine Blamage gegen den Aufsteiger hinnehmen.

Anzeige

Der fünfmalige Meister FC Bayern München hat am 19. Spieltag der easycredit Basketball Bundesliga (BBL) eine Blamage erlitten.

Die Mannschaft von Starcoach Andrea Trinchieri verspielte bei Aufsteiger Niners Chemnitz im letzten Viertel eine 14-Punkte-Führung und verlor mit 83:85 (45:46). Bayern, in der EuroLeague klar auf Viertelfinalkurs und damit voll im Soll, fiel in der heimischen Liga mit 28:8 Punkten auf Rang fünf zurück (Tabelle der BBL).

Anzeige

Der FC Bayern verlor das letzte Viertel mit 12:26 und kassierte in den letzten sechs Minuten einen 5:22-Lauf. In der Schlusssekunde traf Niners-Forward Dominique Johnson den Dreier zum Sieg.

Trinchieri: Aufgehört zu spielen

"Wir sind sprachlos, aber das braucht auch nicht viele Worte. Wir feiern das größte Comeback des Jahres", schrieb Chemnitz bei Twitter.

Bayerns Vladimir Lucic erklärte: "Wir haben es nicht bis zum Ende gespielt. Keine Ahnung, wie wir diesen Vorsprung noch verspielen konnten. Aber Teil des Spiels ist auch Konzentration."

Sein Trainer meinte: "Wir haben in den letzten drei Minuten aufgehört zu spielen, das hat uns das Spiel gekostet."

ALBAs Serie reißt

Auch Meister ALBA Berlin erlitt eine schmerzhafte Niederlage. Nach elf Ligasiegen in Folge kassierten die Hauptstädter beim früheren Serienchampion Brose Bamberg ein 67:76 (38:36) und haben nun zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto als der am Sonntag spielfreie Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg. Neuer Tabellenzweiter ist Überraschungsteam Hakro Merlins Crailsheim nach dem klaren 109:81 (48:36) bei der BG Göttingen.

Alle Spiele der easyCredit Basketball Bundesliga inkl. Playoffs und des BBL-Pokals live. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE

Mit überragenden 31 Punkten war Christian Sengfelder im Prestigeduell der Erfolgsgarant für Bamberg. Berlin, Anfang des dritten Viertels noch zehn Punkte in Front, hatte in Markus Eriksson mit 16 Zählern seinen erfolgreichsten Werfer.

"Die Energie war nicht wirklich da. Wir hatten Probleme in der Offensive. Bamberg hat aber auch eine gute Defense gespielt. Respekt dafür", sagte der Schwede bei MagentaSport.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst