Kenneth Ogbe erzielte gegen Ulm zwölf Punkte
Kenneth Ogbe erzielte gegen Ulm zwölf Punkte © Imago
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Brose Bamberg setzt sich in einem spannenden Spiel gegen Ulm durch. Ein Spieler, der zuletzt in der Kritik stand, spielt eine entscheidende Rolle.

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Der frühere Serienmeister Brose Bamberg hat seine Niederlagenserie in der easycredit Basketball Bundesliga (BBL) beendet.

In einem Nachholspiel setzten sich die Franken mit 74:67 (35:34) bei ratiopharm Ulm durch und verbesserten sich auf den achten Platz.

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Bamberg, das zuletzt nacheinander gegen München, Bayreuth und Oldenburg verloren hatte, steht jetzt bei fünf Siegen und sechs Niederlagen. Ulm (6:4), Play-off-Halbfinalist der vergangenen Saison, ist Siebter. Als bester Werfer der Gäste kam Chase Fieler auf 13 Punkte. Vier Bamberger punkteten zweistellig, darunter auch Kenneth Ogbe (12), der sogar in der Starting Five stand.

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Der Guard war von Trainer Johan Roijakkers zuletzt öffentlich abgewatscht worden. Ogbe hatte die gesamte Partie von der Ersatzbank verfolgt, bekam aber dennoch die größte Kritik ab. "Er hat keine Lust. Er hat keine Körperspannung, das jeden Tag im Training. Dann hatte ich einfach keine Lust, ihn spielen zu lassen", erklärte Roijakkers. 

Ogbe reagiert auf Trainer-Schelte

Einmal in Fahrt, stellte der Trainer seinen Profi immer weiter an den Pranger: "Ich will Spiele in Bamberg gewinnen. Einen Spieler, der so unglaublich schlecht ist, kann ich nicht gebrauchen."

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Roijakkers meinte, er habe in den vergangenen Wochen immer wieder Gespräche mit Ogbe geführt und viele Videosequenzen besprochen - jedoch seiner Meinung nach ohne Erfolg. "Aber er hat große Schwierigkeiten, das jeden Tag zu machen. Da wird man als Trainer ein bisschen müde, weswegen man etwas anderes versuchen muss."

Nach dem Sieg gegen Ulm meinte Ogbe bei MagentaSport: "So viel will ich dazu nicht sagen. Ich komme jeden Tag ins Training, gebe alles und versuche, besser zu werden. Wie die deutsche Basketball-Community hinter mir stand, fand ich sehr cool."

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