Herbert Hainer löste Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern ab
Herbert Hainer löste Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern ab © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Herbert Hainer wünscht sich, dass Basketball-Fans bald wieder in die Hallen kommen dürfen. Vom Konzept der easycredit BBL ist der Bayern-Präsident begeistert.

Anzeige

Präsident Herbert Hainer von Basketball-Meister Bayern München hofft schnellstmöglich wieder auf Spiele mit Zuschauern. "Es muss unser Ziel sein, im Rahmen des Gesundheits- und Hygienekonzepts wieder Menschen in die Halle zu bringen", sagte Hainer dem SID am Donnerstag: "Der Sport lebt von den Emotionen der Zuschauer und Fans. Die sind das Salz in der Suppe. Da sind wir in Gesprächen mit der BBL und den anderen Vereinen. Aber am Ende des Tages ist die Frage, was die Politik uns erlaubt." 

Hainer und die Bayern sind ab Samstag Gastgeber des Finalturniers der easycredit BBL (ausgewählte Spiele LIVE im TV auf SPORT1), bei dem zehn Teams ohne Zuschauer im Audi Dome den deutschen Meister ausspielen. Die Organisation durch die Liga und den FC Bayern macht laut Hainer auch im Ausland Eindruck.

Anzeige

"Sogar die NBA hat hier angefragt und wir haben ihnen das Hygienekonzept geschickt", so der 65-Jährige: "Ich glaube schon, dass Deutschland hier mal wieder bewiesen hat, welches Organisationstalent wird haben und wenn wir was anpacken, machen wir es richtig."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Davies reagiert nach Diagnose
  • Int. Fussball
    2
    Int. Fussball
    13:0! Ajax mit historischem Rekord
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Zorc erklärt Torhüterentscheidung
  • Int. Fußball / La Liga
    4
    Int. Fußball / La Liga
    Barca kritisiert Schiri nach Clásico
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    "Wird Murks" - Vettel schenkt GP ab

In der Debatte um Anti-Rassismus-Proteste während des Turniers machte sich Hainer für Meinungsfreiheit stark. "Ich bin der Überzeugung, dass wir mündige Athleten haben wollen. Und denen kann man nicht den Mund verbieten", sagte er: "Es müssen natürlich zwei Dinge sichergestellt werden: In erster Linie muss der Sport im Vordergrund sein und zweitens muss die Meinungsäußerung in einer richtigen Tonalität rüberkommen." 

Bundesliga-Geschäftsführer Stefan Holz war am Mittwoch wegen eines vermeintlichen Verbots von Protestaktionen gegen Rassismus in die Kritik geraten. Später entschuldigte sich Holz, Proteste werden in München erlaubt sein.