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ALBA Berlin nimmt beim Finalturnier der easycredit BBL weiter Kurs auf das Viertelfinale. Brose Bamberg verliert das Gipfeltreffen vergangener Tage knapp.

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Der deutsche Pokalsieger ALBA Berlin kann beim Finalturnier der easycredit BBL (SPORT1 überträgt sechs Livespiele ab dem 6. Juni im TV und Stream) allmählich für das Viertelfinale planen.

Der Mitfavorit gewann das Gipfeltreffen vergangener Tage im leeren Münchner Audi Dome gegen den früheren Serienmeister Brose Bamberg mit 98:91 (55:56) und hat nach zwei von vier Vorrundenspielen in Gruppe B eine optimale Ausbeute vorzuweisen.

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ALBA hat besseres Ende für sich

Die Hauptstädter erarbeiteten sich im bis zum Schluss spannenden High-Scoring-Game schnell einen Vorsprung, büßten diesen aber noch im ersten Viertel wieder ein. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe - mit dem besseren Ende für ALBA, für das Landry Nnoko mit 15 Punkten erfolgreichster Werfer war.

"Bamberg hat ein sehr talentiertes Team. Wir wussten, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird", sagte Berlins Kenneth Ogbe (14 Punkte) bei MagentaSport. "Wir müssen noch schneller zurück laufen, das wird uns helfen. Die Intensität bei so vielen Spielen in so wenigen Tagen ist aber sehr hoch."

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Bei den Bambergern, die als letztes Team ins Turnier eingestiegen waren, kam Ex-NBA-Profi Jordan Crawford auf 20 Zähler.

"Für unser erstes Spiel haben wir uns sehr gut gemacht. Wir haben es zu Beginn des dritten Viertels versäumt, davonzuziehen", sagte Bambergs Elias Harris. 

Auch Ludwigsburg mit zweitem Sieg

Auch Mitfavorit MHP Riesen Ludwigsburg hat nach dem 80:77 (37:35) gegen die Fraport Skyliners, dem zweiten Sieg im zweiten Spiel, gute Karten für das Weiterkommen. Die Schwaben, die bis zum Abbruch der Hauptrunde auf dem zweiten Platz hinter Titelverteidiger Bayern München gelegen hatten, konnten sich gegen die Hessen nie absetzen.

Auf einem spielerisch überschaubaren Niveau überzeugte mit zunehmender Spieldauer dann aber der Ludwigsburger Marcos Knight, der mit fünf verwandelten Drei-Punkte-Würfen und insgesamt 25 Punkten zum besten Werfer avancierte.

Ludwigsburgs Shooting Guard Jacob Patrick verwandelte im Spiel gegen Frankfurt nach 13:41 gespielten Minuten einen Dreier und stieg damit im Alter von 16 Jahren, 6 Monaten und 19 Tagen zum jüngsten Liga-Scorer seit Beginn der digitalen Datenerfassung 1998 auf.

Steno-Zusammenfassung:

MHP Riesen Ludwigsburg - Fraport Skyliners 80:77 (37:35)
Beste Werfer: Knight (25), Smith (15), Nixon (14), Weiler-Babb (13) für Ludwigsburg
Robertson (17), Polas Bartolo (16), Vargas (15), Masiulis (12) für Frankfurt
   
ALBA Berlin - Brose Bamberg 98:91 (55:56)
Beste Werfer: Nnoko (15), Ogbe (14), Eriksson (13), Sikma (10), Siva (10), Giedraitis (10) für Berlin
Crawford (20), Harris (16), Obasohan (13), Taylor (11) für Bamberg