Die Bayern-Profis nehmen Gehaltsreduktionen in Kauf
Die Bayern-Profis nehmen Gehaltsreduktionen in Kauf © Imago
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Bei den Basketballern des FC Bayern wirkt sich die Coronakrise finanziell aus. Neben Kurzarbeit gibt es auch Gehaltsverzicht bei den Profis.

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Die Basketballer des FC Bayern verzichten in der Coronavirus-Pandemie auf 30 Prozent ihres Gehalts. Die Mitarbeiter des Bundesligisten befinden sich in Kurzarbeit. Dies teilten die Münchner am Freitag mit.

Die Kurzarbeit gelte rückwirkend zum 1. April. Die Spieler haben demnach ihre Unterstützung ebenfalls mit dem Monat April zugesagt. Sie verzichten bis Ende Juni auf knapp ein Drittel des Salärs. Im Büro des FC Bayern arbeiten den Angaben zufolge rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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"Wir sind zwar Teil des FC Bayern, aber eben auch eine eigenständige Firma, die für ihre sportliche und wirtschaftliche Bilanz selbst verantwortlich ist. Unser Job ist es, neben der wirtschaftlichen und sportlichen Basis auch die Arbeitsplätze zu sichern", erklärte Geschäftsführer Marko Pesic. Allein im Ticketing droht dem Verein für die laufende Saison - ohne Playoffs - ein "deutlich siebenstelliger Verlust".

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Das passiert bei Bayern mit Ticket-Preisen

Die Fans können etwas für den guten Zweck tun. Dauerkarten- und Tageskarten-Kunden können den Angaben zufolge neben der Option der Rückerstattung auch freiwillig darauf verzichten und zugleich soziale Projekte unterstützen.

Die Basketball-Abteilung verpflichtet sich, vom jeweiligen Nettobetrag 25 Prozent für einen guten Zweck einzusetzen. Das alles gilt nur für den Fall, dass keine weiteren Heimspiele der Saison 2019/2020 mit Zuschauern stattfinden.

Die Bayern wollen konkret zwei Münchner Einrichtungen unterstützen: die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München und das Pflegepersonal der "München Klinik".

"Wir können nicht selbst auf Solidarität hoffen, ohne selbst zu geben. Deswegen wollen wir trotz der sehr angespannten Situation auch jetzt unsere gesellschaftliche Verantwortung mit diesem Ticketing-Szenario dokumentieren", sagte Pesic.

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BBL plant mit wenigen Orten

Die Basketball-Bundesliga erwägt im Falle einer Fortsetzung der seit Mitte März unterbrochenen Saison Spiele an nur wenigen Orten. Die BBL-Verantwortlichen planen im Fall von Geisterspielen mit rund 80 bis 100 Personen bei den Partien.

Ende des Monats wollen sich die Klubs wieder zusammenschalten, um zu entscheiden, ob die Spielzeit beendet werden kann oder abgebrochen werden muss. Die Saison ist mindestens bis Ende April unterbrochen.

"Wir haben nun Mitte April und die Möglichkeit von Spielen im Mai oder Juni ist noch existent", sagte Pesic. "Ob es so kommt, werden wohl Politik und Experten entscheiden."