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Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 beschreibt Marko Pesic die finanziellen Folgen für den FC Bayern Basketball. Der Geschäftsführer blickt auch auf seine Spieler.

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Das Coronavirus hat die Sportwelt lahmgelegt.

Auch die Basketball-Bundesliga und die EuroLeague haben ihren Spielbetrieb ausgesetzt. Den Vereinen gehen dabei große Einnahmen flöten, wie Marko Pesic, Geschäftsführer des FC Bayern Basketball, im CHECK24 Doppelpass bestätigte.

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"Viele Vereine werden große Probleme haben. Wir sind auch gefährdet, wenn wir nicht aufpassen", erklärte Pesic in der 1000. Sendung des Talks auf SPORT1.

Anschließend ging der Ex-Nationalspieler detaillierter auf die Verluste ein. "Bis 19. April hätten wir acht Heimspiele gehabt. Wenn man hochrechnet, kommt ein siebenstelliger Betrag zustande", sagte Pesic.

BBL-Klubs mit großen Verlusten

Zwar gebe es nicht das Problem der Fernsehgelder, die Situation sei dennoch "auch für Bayern München eine große Herausforderung".

Die MHP Riesen Ludwigsburg leiden ebenfalls unter der Situation. "Bei einem Heimspiel geht uns circa eine niedrige sechsstellige Summe an Einnahmen verloren", erklärte Pressesprecher Lukas Robert zuletzt bei SPORT1.

Ein Spiel bei ausverkaufter Halle bringt dem Playoff-Kandidaten etwa 140.000 Euro an Einnahmen ein.

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Die Unterbrechung der Liga sei aber eine "einstimmige, gemeinsame Entscheidung" gewesen, die "solidarisch mit allen Vereinen" ist, erklärte Pesic: "Wir haben Gott sei Dank besonnen reagiert, die Liga hat es sehr gut vorbereitet."

Bayern-Spieler haben bis Freitag frei

Der Sohn von Trainer-Legende Svetislav Pesic gab auch preis, wie der FCB aktuell mit seinen Spielern umgeht.

"Wir haben der Mannschaft erst mal frei gegeben. Wir schauen am Freitag, wie es weitergeht", meinte der 43-Jährige.

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Die Spieler sind angehalten, nicht ins Fitnessstudio zu gehen, sondern sich anderweitig individuell fit zu halten. Der Verein hat dabei auch rechtliche und finanzielle Fragen im Blick.

"Das Wichtigste sind die Sportler, ohne die gäbe es uns nicht. Die Sportler müssen wir schützen", betonte Pesic.

Im Gegensatz zur Deutschen Eishockey Liga, die ihre Saison vorzeitig beendete, hoffen die Basketballer, ihre Spielzeit später im Jahr noch fortsetzen zu können.

Vor einer möglichen plötzlichen Wiederaufnahme der Saison warnte Pesic aber: "Man darf nicht unterschätzen, wie es für einen Sportler ist, ihm dann irgendwann zu sagen: 'Pass auf, in vier Tagen spielst du wieder!'"