Für die Basketballer vom FC Bayern steht in den Playoffs viel auf dem Spiel. © Credit: SPORT1-Montage/Getty Images
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München - Die Basketballer vom FC Bayern starten gegen Braunschweig in die Viertelfinal-Serie der BBL-Playoffs. Für die Münchner steht dabei eine Menge auf dem Spiel.

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Playoff-Time! Für die Basketballer des FC Bayern München wird es nach der souveränen Hauptrunde ernst.

Es steht das erste Spiel der Best-of-Five-Serie gegen die Löwen Braunschweig an (BBL: FC Bayern München - Löwen Braunschweig ab 20.30 im LIVETICKER). Die Münchner gehen als klare Favoriten in die Viertelfinal-Serie und haben sich in den vergangenen drei Wochen bestens vorbereitet.

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"Wir haben die letzten Wochen richtig intensiv trainiert und werden bereit sein", sagte Kapitän Danilo Barthel vor dem Auftakt: "Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht."

Trotz der Favoritenrolle und der souveränen Hauptrunde wollen die Bayern allerdings nicht zu selbstsicher in das erste Aufeinandertreffen gehen. "Das erste Spiel ist wichtig zur Eröffnung der Serie und in den Playoffs gibt es keine schwachen Gegner", mahnte Rekordspieler Nihad Djedovic.

Der Titelverteidiger schloss die Hauptrunde mit lediglich drei Niederlagen ab. Auch gegen Braunschweig fuhr man zwei souveräne Siege ein.

Williams entscheidender Faktor?

Mit Derrick Williams haben die Bayern zudem einen Spieler in ihren Reihen, der die Meisterschaft auch im Alleingang entscheiden kann. Allerdings sieht der ehemalige NBA-Star noch Verbesserungspotenzial. 

"Wir haben ein wirklich sehr gutes Team. Auch wenn ich mal weniger punkte, haben wir viele Spiele gewonnen. Trotzdem weiß ich aber auch, dass ich in den Playoffs noch einmal eine Schippe drauflegen muss", so der 27-Jährige.

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Der Druck lastet auf Bayern

Der Druck liegt auf jeden Fall auf Seiten des FC Bayern: Der Gewinn der Meisterschaft ist die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison - alles andere wäre eine große Enttäuschung.

Auch wenn diese laut Bayern-Präsident Uli Hoeneß keine drastische Konsequenzen hätte: "Ich werde den Spielern nicht den Kopf abreißen, wenn es nicht klappt. Aber wenn man so eine überzeugende Vorstellung wie bisher abgibt, dann hofft man natürlich auch, dass man Meister wird." (SERVICE: Tabelle der BBL)

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Die Braunschweiger hingegen können befreit aufspielen, haben sie doch alle Saisonziele erfüllt oder sogar übertroffen. "Vom Talent her waren wir in fast jeder Partie Außenseiter, aber über die Mannschaft, über Emotionen, Leidenschaft, Teamspirit und Glaube war das möglich. Die Jungs sollen das jetzt erst mal genießen. Ich bin stolz auf sie", sagte Trainer Frank Menz.

Oldenburg und Berlin offensiv vorn

Eine zusätzliche Hürde für den Favoriten: Die Münchner haben im Gegensatz zu den Löwen durch die EuroLeague 30 zusätzliche Spiele in den Knochen.

Außerdem offenbarte sich in der Hauptrunde eine kleine Schwäche. Zwar stellte der FC Bayern die mit Abstand beste Defensive in der Liga, in der Offensive musste man sich allerdings hinter Oldenburg und Berlin anstellen.

Sollte der Titelverteidiger erwartungsgemäß Braunschweig in der ersten Playoff-Runde aus dem Weg räumen, wartet im Halbfinale entweder das Überraschungsteam Rasta Vechta oder es kommt zum bayerischen Derby mit Brose Bamberg. Die Franken gelten als Erzrivalen in München und haben reichlich Playoff-Erfahrung.

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Unabhängig davon, wie der Gegner am Ende heißen wird - hochemotionale Partien sind garantiert. Doch daran darf der FC Bayern noch nicht denken, denn sonst könnte es bereits gegen die Löwen eine böse Überraschung geben. Und dann würde Hoeneß seine Aussage mit dem "Kopf abreißen" womöglich doch noch einmal überdenken.