Stefan Peno und ALBA Berlin haben eine gute Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel
ALBA Berlin ließ Science City Jena keine Chance © Getty Images

ALBA Berlin und die EWE Baskets Oldenburg starten furios in die neue Bundesliga-Saison. Brose Bamberg tut sich schwer und siegt nur knapp.

von Sportinformationsdienst

Die Basketballer von Alba Berlin sind mit einer Galavorstellung in die neue Bundesliga-Saison gestartet, Brose Bamberg dagegen tat sich schwer.

Gegen Science City Jena siegten die Albatrosse souverän mit 112:55 (52:31) und unterstrichen dabei ihre Ambitionen, Meister Bayern München Paroli im Titelrennen bieten zu wollen. Die Münchner hatten sich am Freitag zu einem 83:77 bei ratiopharm Ulm gemüht. (Tabelle BBL)

Bamberg zittert

Die Bamberger mussten im Frankenderby bei s'Oliver Würzburg ebenfalls lange zittern, ehe der 84:80 (39:37)-Erfolg feststand. Erst im letzten Viertel konnte sich der neunmalige deutsche Meister allmählich etwas absetzen, ohne allerdings entscheidend davonzuziehen.

Im Blickpunkt stand Maurice Stuckey, der im Sommer von Würzburg nach Bamberg gewechselt war. Stuckey kam auf 13 Punkte, bester Bamberger Schütze aber war Augustine Rubit mit 24 Zählern.

ALBA mit perfektem Zusammenspiel

Die Berliner lagen im gesamten Spiel nur nach dem ersten Korberfolg der Gäste in Rückstand. Schnell baute die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses die Führung aus und überzeugte dabei mit perfekt harmonisierendem Zusammenspiel.

Bester Spieler war der Litauer Rokas Giedraitis (20 Punkte), der mit allen seiner acht Korbversuchen, darunter vier Dreier, erfolgreich war.

Oldenburg souverän

Auch die EWE Baskets Oldenburg deklassierten ihren Gegner und knackten die 100-Punkte-Marke. Der Play-off-Teilnehmer der Vorsaison setzte sich bei den Basketball Löwen Braunschweig souverän mit 100:64 (48:30) durch.

Der US-Amerikaner Will Cummings glänzte für Oldenburg mit 25 Punkten.