Nick Weiler-Babb (l.) und die Bayern verloren überraschend
Nick Weiler-Babb (l.) und die Bayern verloren überraschend © Imago
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Der FC Bayern München verliert überraschend sein erstes Gruppenspiel und das Weiterkommen nicht mehr in eigener Hand. Bei ALBA gibt es einen Coronafall.

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Titelverteidiger ALBA Berlin konnte sein erstes Gruppenspiel um den deutschen Basketball-Pokal am Sonntag wegen eines Coronafalls in der Mannschaft nicht bestreiten, Bayern München kassierte eine überraschende Niederlage. Zwei Tage nach ihren Auswärtstriumphen in der EuroLeague stand der Pokalauftakt für beide Topklubs unter keinem guten Stern.

Der deutsche Meister ALBA hatte am Freitagabend noch bei ZSKA überrascht. Wie die Basketball Bundesliga (BBL) am Sonntag mitteilte, sei ein Berliner Spieler am Samstag positiv getestet worden. Deshalb musste die für 18.00 Uhr am Sonntag in Bonn angesetzte Partie gegen die Basketball Löwen Braunschweig abgesetzt werden.

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Bayern verliert überraschend

Die Bayern aber mussten ran - und verloren. Gegen medi Bayreuth kassierte die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri in Weißenfels nach einem schwachen Schlussviertel (23:33) eine 89:95 (40:42)-Niederlage und muss um den Einzug ins Final Four am 1. und 2. November in eigener Halle bangen. Bayreuths Frank Bartley war mit 25 Punkten bester Werfer der Begegnung.

Denn nur die vier Gruppenersten qualifizieren sich für das Halbfinale, Bayern hat das Weiterkommen nicht mehr in der eigenen Hand.

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Auch der 2019/20-Finalist rutschte aus. Die EWE Baskets Oldenburg verloren gegen Gastgeber Telekom Baskets Bonn 76:90 (36:44). Einen Start nach Maß erwischte dagegen der frühere Serienmeister Brose Bamberg, der in der Gruppe C unter den Augen von Bundestrainer Henrik Rödl das Duell der Halbfinal-Verlierer der vergangenen Pokal-Ausgabe 75:64 (35:29) für sich entschied. Keine Mühe hatte in der Gruppe B Rasta Vechta beim 99:85 (56:41) gegen die Giessen 46ers.

Ludwigsburg startet erfolgreich

Auch Vizemeister MHP Riesen Ludwigsburg kam mit dem 78:67 (41:42) gegen s.Oliver Würzburg gut aus den Startlöchern. Die BG Göttingen schlug die Fraport Skyliners Frankfurt 79:64 (44:31).

Die vier Sieger der Vorrundengruppen spielen im Final Four den Pokalsieger aus. Titelverteidiger ist ALBA Berlin, das im Februar im Finale Oldenburg bezwungen hatte. Neben Bonn richten auch Ulm, Weißenfels und Vechta die Gruppenphase aus.