BBL-Pokalfinale: Marco Baldi von ALBA Berlin für festen Spielort, Marco Baldi ist seit 1991 Geschäftsführer von ALBA Berlin
Marco Baldi ist seit 1991 Geschäftsführer von ALBA Berlin © ALBA Berlin
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ALBA Berlin muss im Pokalfinale in Bamberg ran. Das Los hat so entschieden. Für ALBA-Macher Marco Baldi ist das Losverfahren ungerecht und sollte abgeschafft werden.

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Marco Baldi, Geschäftsführer von ALBA Berlin, wünscht sich einen festen Spielort für das Pokalfinale der Basketball Bundesliga (BBL) - so wie im Fußball, Handball und Volleyball. "Das könnte Köln, Mannheim oder Hamburg sein", sagte Baldi der Berliner Morgenpost.

Am Sonntag war nach den Halbfinals ausgelost worden, wo das Endspiel stattfinden wird. ALBA muss am 17. Februar (15.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) bei Brose Bamberg antreten (Spielplan und Ergebnisse des BBL-Pokals).

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"Wenn es bei einer Auslosung nur darum geht, wer im Finale das Heimrecht hat, ist das schon merkwürdig", sagte Baldi. Auch die vorherigen Runden waren ausgelost worden, Berlin hatte nur einmal Heimrecht. "Ich muss mir nur ausrechnen, wir hätten diese Spiele alle in eigener Halle gehabt. Der Unterschied liegt für uns in einem mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag."

Baldi gefällt neues Format 

Grundsätzlich gefällt Baldi das neue Format mit 16 statt sieben Teilnehmern und ohne Top-Four-Turnier. "Das ist die erste Erfahrung mit diesem Modus, er hat sich bewährt, der Wettbewerb ist wertiger geworden", sagte der Manager und betonte: "Es geht auch nicht darum, dass wir diesmal gelackmeiert sind. Es geht um das große Ganze."

Die BBL hat den Modus zur laufenden Saison geändert. Zuvor hatte es eine Qualifikationsrunde mit den besten sechs Teams der Bundesliga-Hinrunde gegeben, die drei Sieger spielten mit dem automatisch qualifizierten Top-Four-Gastgeber um den Titel. Die Fußballer spielen den Pokalsieger in Berlin aus, die Handballer in Hamburg und die Volleyballer in Mannheim.