Bei den Spielen zwischen Panathinaikos und Olympiakos herrscht immer Alarm
Bei den Spielen zwischen Panathinaikos und Olympiakos herrscht immer Alarm © Imago
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München - Die Dauerfehde zwischen Panathinaikos und Olympiakos im griechischen Basketball hat einen neuen Tiefpunkt. Auf der Gäste-Bank wird ein totes Huhn entdeckt.

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Nächste Eskalationsstufe in der Rivalität der beiden griechischen Basketball-Großmächte Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus.

Nachdem das Team aus Piräus wie angekündigt nicht zum Spiel der ersten Playoff-Runde in der OAKA-Arena von Panathinaikos angetreten ist, wurde ein totes Huhn auf die Ersatzbank der Gäste gelegt. Nun droht dem griechischen Topklub der Abstieg. 

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"Während meiner fünf Monate in Griechenland habe ich Dinge erlebt, die ich als Coach noch nie gesehen habe", sagte der US-amerikanische Panathinaikos-Trainer Rick Pitino (66). Die Partie wurde 20:0 für sein Team gewertet.

Nachdem mehrere Partien abgesagt werden mussten, weil eine der beiden Spitzenmannschaften nicht angetreten war, hatte die Führung der Basket League angekündigt, bei einem weiteren Spielausfall das schuldige Team für die kommende Erstliga-Saison auszuschließen.

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Diese Geschmacklosigkeit erinnert an eine Aktion vom Pokal-Halbfinale zwischen den beiden Erzrivalen. Damals, im Februar dieses Jahres, traten die Spieler von Olympiakos aus Prostest gegen die Schiedsrichter-Leistungen beim Pausenstand von 25:40 nicht mehr zur zweiten Halbzeit an.

Die Folge: Panathinaikos-Besitzer Dimitris Giannakopoulos beschimpfte die aufgebrachten Gegner als schlechte Verlierer und hängte einen roten Damenslip über die leere Ersatzbank der Kontrahenten.

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Ob der mächtige Boss von "PAO" auch hinter der Geschmacklosigkeit mit dem Huhn steckt, blieb zunächst offen. Fakt ist hingegen, dass Olympiakos in die zweite Liga zwangsversetzt wird, weil der Klub nicht zum Playoff-Auftakt in Athen erschienen ist.