Krimi am ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Die Gladiators Trier feiern einen Zittersieg an der Ostsee bei den Rostock Seawolves.

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Perfekter Saisonstart für die Römerstrom Gladiators Trier in der ProA. Bei Liga-Neuling Rostock Seawolves gewann die Mannschaft von Trainer Christian Held in einem echten Basketball-Krimi mit 85:79.

Im ersten Viertel erwischten die Gäste einen Traumstart und konnten sich schnell mit sechs Punkten absetzen. Der Aufsteiger ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und schlug seinerseits mit einem 10:0-Lauf zurück.

Insbesondere Neuzugang Tony Hicks, letzte Saison noch in der ersten britischen Basketball-Liga aktiv, wusste in dieser Phase mit sechs Punkten zu überzeugen.

Knappe Pausenführung für Trier

Doch so schnell die Seawolves das Spiel gedreht hatten, gaben sie es in der Folge wieder aus der Hand. Drei Fehlwürfe gepaart sorgten dafür, dass der Favorit sich in die Partie zurückmelden konnte.

Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offenes Duell, an dessen Ende die Gladiators mit 37:33 in die Pause gingen.

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Auch in der zweiten Hälfte gab es zunächst das gewohnte Bild. Während die Gladiators mit ihrem geduldigen und langsamen Spiel immer wieder zu einfach Punkten kamen, lief bei den Rostockern zumeist nur etwas über Einzelaktionen.

Immer wieder wurde Aufbauspieler Hicks gesucht, der am Ende auf starke 22 Punkte und acht Assists in seinem ersten ProA-Spiel kam.

Offener Schlagabtausch in der Schlussphase

Allerdings blieb der gute Auftritt des 24-Jährigen auch bei den Trierern nicht unbemerkt, die ihn in der Folge nicht mehr so eng wie noch zu Beginn deckten und ihm damit seine große Stärke im Eins-gegen-Eins nahmen.

Im Schlussviertel entwickelte sich ein heißer Schlagabtausch. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und waren immer wieder aus der Distanz erfolgreich.

Die aufopferungsvollen Rostocker versuchten in den Schlussminuten noch einmal alles, letztendlich machte aber die Erfahrung und Abgezocktheit der Gladiators, bei denen Kevin Smit mit 22 Punkten bester Werfer war, den Unterschied.