Basketball, WM-Qualifikation: Nach Prügelei zwischen Philippinen und Australien - FIBA verhängt Sperren
FIBA verhängt Strafen nach Prügelei zwischen Philippinen und Australien © Getty Images

Nach einer wilden Prügelei zwischen den Teams von Australien und den Philippinen greift die FIBA hart durch. Sie verhängt Sperren und Geldstrafen.

Nach der Massenschlägerei im WM-Qualifikationsspiel zwischen den Philippinen und Australien  hat der Basketball-Weltverband FIBA insgesamt 13 Spieler und zwei Trainer der beteiligten Mannschaften gesperrt. Zudem wurden insgesamt 310.000 Euro an Geldstrafen verhängt, den Großteil müssen die Philippiner bezahlen.

Das Spiel in Manila war am 2. Juli nach einer handfesten Auseinandersetzung auf dem Feld im dritten Viertel beim Stand von 89:53 für die Australier erst unterbrochen, dann abgebrochen und später mit diesem Ergebnis gewertet worden. 13 Spieler wurden disqualifiziert.

"Die FIBA möchte ausdrücklich betonen, dass sie jegliche Form von Gewalt sowohl auf als auch neben dem Feld verurteilt", teilte der Verband mit: "Wir erwarten Respekt, Sportsgeist und Professionalität von Spielern, Trainern und Offiziellen."

Australischer Spieler von Stuhl getroffen

Auch die Fans auf den Rängen mischten munter mit. Sie schmissen unter anderem Flaschen auf den Court. Der australische Basketballspieler Nathan Sobey wurde sogar von einem Stuhl getroffen.

Das Spiel musste 30 Minuten unterbrochen werden. Nach den ausgesprochenen Strafen brach der Schiedsrichter das Spiel dann sogar ganz ab. Neun Akteure der Philippinen wurden mit Spielstrafen versehen, auch bei den Australiern wurden vier Spieler gesperrt.

Die internationalen Basketballregeln besagen, dass mindestens drei Spieler auf dem Feld sein müssen. Die Philippiner hatten schlichtweg nicht mehr genügend spielberechtigte Spieler, um das Spiel fortzusetzen.