Der Vision Mercedes Simplex könnte theoretisch mit elektrischen Radnabenmotoren fahren, ist aber eine reine Designstudie.
Der Vision Mercedes Simplex könnte theoretisch mit elektrischen Radnabenmotoren fahren, ist aber eine reine Designstudie. ©
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Nizza - Zurück in die Zukunft. Eine futuristische Designskulptur mit alten Wurzeln: Mercedes katapultiert einen legendären Oldtimer in die Zukunft.

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Mercedes hat in Nizza eine Designstudie vorgestellt. Vision Mercedes Simplex nennt Designchef Gorden Wagener den offenen Zweisitzer, mit dem er an den Simplex-Rennwagen aus dem Jahr 1901 erinnert.

Der hat damals nicht nur die Rennwoche von Nizza nur einen Steinwurf vom neuen Studio entfernt dominiert, sondern hat vor allem den Fahrzeugbau revolutioniert.

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Denn waren Autos bis dahin noch wie Kutschen konstruiert, hat er die moderne, flache Architektur mit dem Motor im Bug und den Passagieren dahinter eingeführt.

Und ganz nebenbei hat er der Marke ihren Namen gegeben. Denn gebaut nach den Vorgaben des österreichisch-ungarischen Geschäftsmannes Emil Jellinek wurde er nach dessen Tochter benannt und war damit der erste "Mercedes".

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Auch wenn der originale Simplex die Konkurrenz vor 120 Jahren in Grund und Boden gefahren hat, wäre er heute zwar mit seinen 25 kW/35 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 90 km/h nicht mehr sonderlich konkurrenzfähig.

Doch seinem futuristischen Nachfolger ist er immer noch überlegen: Die Designskulptur und deren elektrische Radnabenmotoren sind nur Theorie, ans Fahren ist derzeit nicht zu denken.