Rapid Surfleague geht in Langenfeld in die letzte Runde
Rapid Surfleague geht in Langenfeld in die letzte Runde
Nicolai Steidle -

Jeder, der sich schonmal einen Surfcontest live vor Ort oder im Fernsehen zu Gemüte geführt hat, sollte relativ schnell gemerkt haben: die im Schnitt 30 Minuten Heats haben vor allem eines: lange Wartezeiten zwischen den Wellen. Die Fluktuation beim Flussurfen hingegen ist wohl am besten mit der am Schlachthof vergleichbar. Hier geht es Schlag auf Schlag.

In Sachen Zuschauerfreundlichkeit gibt es wohl kaum ein besseres Event im Actionsportbereich, bei den Events der Rapidsurfleague gibt es ein Action Gewitter, das wohl Jean Claude und Sylvester vor Neid erblassen lassen würde.

Die von der Eisbach Legende Quirin Rohleder ins Leben gerufene Contest Serie geht nun in das große Finale und welcher Tagungsort wäre geeigneter als die neuen Arkadien der Westdeutschen Surfszene: Surf Langenfeld wird den letzten Tourstop der Rapid Surfleague ausrichten und die extrem kraftvolle Welle zwischen Köln und Düsseldorf liefert optimale Rahmenbedingungen für ein würdiges Finale. Kaum ein Jahr offen, hat sich bereits eine richtige Surfszene um die pumpenbetriebene Welle gebildet und es gibt auch schon einige lokale Surfer, die ein ordentliches Niveau auf der Welle surfen, wie unter anderem Taii Schmoll und Lukas Waning die jeweils per Wildcard zu dem RSL Contest eingeladen wurden.

Das Starterfeld wird komplettiert von den 10 erstplatzierten Herren des RSL Rankings und den 4 erstplatzierten Damen, ausserdem von 4 weiteren Wildcards von welchen die RSL 2 an Nicolas Marusa und Ronina Neuerer vergeben hat, 2 weitere werden über einen Videocontest vergeben, eure 30 Sekunden Clips könnt ihr bis einschliesslich 20.September in Langenfeld einreichen. Genauere Infos zum Prozedere findet ihr unter @surf_langenfeld und www.rapidsurfleague.com.

Die Pole Position

Zu schlagen gilt es Janina Zeitler und Lukas Brunner, die sich vor dem letzten Event in der Pole Position im Kampf um das üppige Preisgeld befinden( 1000 Euro pro Event +1000 Euro für den Gesamtsieg). Hier folgt die RSL dem Beispiel der WSL und zahlt Männern wie Frauen nach dem Prinzip des Equal Pay die gleichen Beträge aus. Zeitler und Brunner sollten sich jedoch nicht auf ihrer Platzierung ausruhen, denn die Top drei sitzen den beiden im Nacken und haben alle Chancen, sich den Tour Gesamtsieg zu sichern. Beim Rip Curl Langenfeld Pro wird das letzte Wort gesprochen.

Das Juding in Langenfeld wird von einer Delagation der RSL und von Mitgliedern des Deutschen Weltreitverband (DWV) durchgeführt. Dies ist ein deutlicher Verweis auf den Stellenwert der Competition, Rapid Surfen wird sehr ernst genommen und das zurecht.Das Niveau der River Surfer steigt jährlich und was die Jungs und Mädels leisten ist aller Ehren wert.

Auf der nächsten Seite gibt es noch ein paar bewegte Bilder zur ersten competition in der Slovakei.

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=68&v=9SV014sX20I



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