Der vielleicht aufwendigste Surffilm aller Zeiten
Der vielleicht aufwendigste Surffilm aller Zeiten
Melanie Schönthier -

Im Januar tourt die Surffilmnacht mit dem preisgekrönten Film BUNKER 77 durch Europa, der die wahre Geschichte hinter einem der mysteriösesten Charaktere der Surfszene erzählt. 

Wenn Kult-Regisseur Quentin Tarantino und Red Hot Chili Peppers Frontman Anthony Kiedis zu den Produzenten gehören, dann kann dieser Film nur ein Meisterwerk sein, oder?

Einer, der auf dem Meer tanzte

BUNKER 77 erzählt die wahre Geschichte eines der mysteriösesten Charaktere der Surf-Szene: Bunker Spreckels war der Stiefsohn von Hollywood-Star Clark Gable und Erbe eines millionenschweren Zucker-Imperiums. 1968, mit 18 Jahren, zog er an die legendäre Northshore Oahus, um eine neue Vision des Surfens zu entwickeln. Er tanzte auf dem Meer wie niemand sonst - bis seine surreale Persönlichkeit explodierte.

Eine Mischung aus James Dean und Andy Warhol

Bunker war eine Mischung aus James Dean und Andy Warhol. Er testete die gefährlichsten Wellen Hawaiis, raste im Mercedes Cabrio mit Waffe im Gürtel durch Hollywood, genauso wie durch Südafrika, wo er auf einer bahnbrechenden Expedition die fantastischen Wellen von Jeffreys Bay entdeckte. Er posierte für das Time Magazine im Pelzmantel am Strand, schlief in einem Jahr mit 500 Frauen und verschlang Unmengen an Drogen. Sein Lebensweg war experimentell, avantgardistisch und zunehmend dekadent. Bunker Spreckles starb 1977 im Alter von nur 27 Jahren.

Regisseur Takuji Masuda arbeitete zwölf Jahre an seinem Film und konnte alle Größen der Surf-Szene für die Mitarbeit gewinnen. BUNKER 77 wurde unter anderem bei den Filmfestivals in New York, San Sebastian, Sun Valley und Santa Barbara prämiert und kommt nun erstmals nach Europa.

Den Trailer und alle Termine der Tour findet ihr auf der nächsten Seite.

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Alle Termine der Tour:

15.1. Wien (Urania Wien)

16.1. Kiel (Studio Filmtheater)

16.1. Salzburg (Cineplexx Salzburg Mitte)

16.1. Innsbruck (Leokino)

17.1. Graz (Geidorf Kunstkino)

18.1. Villach (Stadtkino)

22.1. Köln (Cinenova)

23.1. Leipzig (Kinobar Prager Frühling)

24.1. Berlin (Babylon Kreuzberg)

24.1 Mannheim (Odeon Kino)

25.1. Flensburg (Volksbad Flensburg)

26.1. Hamburg (Zeise Kino)

29.1. München (Rio Filmpalast)

29.1. Freiburg (Harmonie Freiburg)

5.2. Copenhagen (Grand Teatret)

6.2. Dresden (Kino am Dach)

6.2. Dortmund (Roxy Kino)

7.2. Bochum (Metropolis)

7.2 Amsterdam (Het Ketelhuis)

8.2. Den Haag (Filmhuis Den Haag)

13.2. Genf (Les Scala)

13.2. Bern (Cinema Bubenberg)

14.2 Luzern (Bourbaki)

15.2. Zürich (Riff Raff)

15.2 Wiesbaden (Murnau-Filmtheater)

Mehr Infos: www.surffilmnacht.de



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