Simon Rösner sichert sich in einem umkämpften Squash-Finale die Goldmedaille. Der deutsche Meister besiegt den Franzosen Gregoire Marche in vier Sätzen.

Simon Rösner hat es geschafft!

Der deutsche Squashpieler gewann ein umkämpftes Finale gegen den französischen Heißsporn Gregoire Marche und holt die Goldmedaille bei den World Games in Breslau.

In einer temporeichen und von Emotionen geprägten Partie setzte sich der mehrfache deutsche Meister wie im Halbfinale in vier Sätzen (15:13, 11:6, 9:11, 11:8) durch.

"Es hat alles sehr gut geklappt", sagte Rösner im Anschluss bei SPORT1. "Im dritten Satz hatte ich zu früh aufgehört, mein Spiel durchzuziehen. Im vierten Satz habe ich mich wieder gefangen."

Heißsporn Marche

Der 27 Jahre alte Franzose hatte seine Emotionen während der Partie nicht immer im Griff und sorgte für einen unrühmlichen Höhepunkt.

Im dritten Satz zertrümmerte der sichtlich erregte Marche seinen Schläger, da ihm zuvor vermehrt die Entscheidungen der Unparteiischen missfallen waren.

Deutschlands einziger Squash-Profi ließ sich davon nicht beirren und krönte sich am Ende verdientermaßen zum besten Spieler.

"Das ein oder andere Wasser"

"Die Atmosphäre hier in Breslau war der Hammer", schwärmte Rösner. "Heute Abend kann einiges passieren. Ich muss erst einmal zur Dopingprobe, danach gibt es sicher das ein oder andere Wasser."

Bronze ging an den Franzosen Mathieu Castagnet, der im Halbfinale an Rösner gescheitert war.

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