FIS Nordic World Cup - Four Hills Tournament
Richard Freitag flog im Qualifikations-Springen in Wisla an die Spitze © Getty Images

Die DSV-Adler überstehen in Wisla geschlossen die Qualifikation. Richard Freitag springt ganz nach vorne, Österreichs Topstar Gregor Schlierenzauer feiert sein Comeback.

Auch ohne Weltmeister Severin Freund haben die deutschen Skispringer beim ersten Weltcup nach der Vierschanzentournee geschlossen die Qualifikation überstanden.

Im polnischen Wisla glänzte am Freitag vor allem Richard Freitag, der mit einem Satz auf 133,0 m (129,3 Punkte) von der Adam-Malysz-Schanze die Vorausscheidung der nicht für den Wettkampf am Samstag (16.00 Uhr) gesetzten Springer gewann.

Der als Gesamtweltcup-Achter vorqualifizierte Markus Eisenbichler zeigte hingegen einen schwachen Sprung und kam nicht über indiskutable 102,0 m hinaus.

Polens Überflieger Kamil Stoch, der auf dem Weg zum Tournee-Sieg in Innsbruck gestürzt war, verzichtete bei seinem Heimspiel auf einen Qualifikations-Start.

DSV-Adler geschlossen qualifiziert

Den Einzug in den Wettkampf am Samstag schafften zudem mit guten Leistungen Andreas Wellinger (Ruhpolding) als Fünfter (123,2) und Stephan Leyhe (Willingen) als Zehnter (120,2) der Qualifikation. Karl Geiger (Oberstdorf) als 28. (109,2) und Andreas Wank (Hinterzarten) als 31. (107,7) gehörten trotz mäßiger Leistung zu den 40 Springern, die sich in der Vorausscheidung durchsetzten.

Österreichs Topstar Gregor Schlierenzauer, der in Wisla sein Comeback nach mehr als einem Jahr Pause feiert, erreichte glanzlos als 19. der Qualifikation den Wettkampf. Der 26 Jahre alte Weltcup-Rekordsieger hatte die Saison 2015/16 vorzeitig wegen Formschwäche beendet und danach beim Skifahren einen Kreuzbandriss erlitten.

Freund (Rastbüchl) hatte seine Tournee-Teilnahme wegen einer Erkältung vorzeitig beendet, ist aber mittlerweile wieder im Training. Wann der 28-Jährige in den Weltcup zurückkehrt, ist noch offen. 

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