OLY-2014-NORDIC-WOMEN
Julia Iwanowa wird von der FIS vorläufig gesperrt © Getty Images

Der erste Name kommt an die Öffentlichkeit. Langläuferin Iwanowa teilt mit, dass sie zu den sechs gesperrten Athleten gehört . Über die anderen Namen wird spekuliert.

Die russische Ski-Langläuferin Julia Iwanowa ist durch den Weltskiverband FIS wegen eines Doping-Vergehens mit einer vorläufigen Sperre belegt worden.

Dies bestätigte die Athletin selbst der Nachrichtenagentur Tass am Samstag.

Insgesamt hatte der FIS sechs Langläuferinnen und Langläufer gesperrt, weil sie bei Nachprüfungen der bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 entnommenen Proben auffällig geworden waren.

In russischen Sportmedien wird bereits über die Identität der anderen fünf vermeintlichen Doping-Sünder spekuliert.

Jelena Välbe, Präsidentin des Skilanglaufverbandes, erklärte jedoch, dass die Namen nur durch die Sportler selbst oder durch den Verband nach Abstimmung mit den Sportlern veröffentlicht werden dürften. 

Im zweiten Teil von Sonderermittler Richard McLaren für die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erstellten Bericht wurden rund 1000 russische Athleten namentlich mit der Manipulation von Dopingproben in Verbindung gebracht. 

Die Ermittlungen durch die jeweiligen Fachverbände laufen, Iwanowa stritt Doping ab. 

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