Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Slalom and Women's Giant Slalom
Neureuther zeigt in Aspen eine starke Spätform, fährt auch im Slalom auf das Podest © Getty Images

Felix Neureuther fährt zum Abschluss der Saison noch einmal auf das Podium, wird hinter dem Schweden Andre Myhrer Zweiter. Marcel Hirscher enttäuscht.

Felix Neureuther hat seine starke Saison mit zwei Podestplätzen beendet. Der 32 Jahre alte WM-Dritte aus Partenkirchen fuhr nach Rang zwei im Riesenslalom beim Weltcup-Finale in Aspen auch im Slalom als Zweiter aufs "Stockerl".

Neureuther musste sich im letzten Rennen des Winters nur dem Schweden Andre Myhrer geschlagen geben. Zu seinem 13. Weltcup-Sieg fehlten ihm 0,14 Sekunden. Für Neureuther, der am Samstag im Riesenslalom nur Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher den Vortritt lassen musste, war es die sechste Podestfahrt der Saison.

Linus Straßer, der in Stockholm den einzigen Saisonsieg für den Deutschen Skiverband geholt hatte, kam auf Rang 21.

Hirscher nur Vierter

Neureuther polierte die insgesamt enttäuschende Saison-Bilanz der Alpinsparte fast im Alleingang auf. Weniger Podestplätze bei Männern und Frauen (elf) hatte es zuletzt 2008 (zehn) gegeben. Weniger Siege hatten die Alpinen zuletzt 2006 eingefahren.

"Es tut sicher gut, wenn jetzt mal eine Pause einkehrt", sagte Neureuther in der ARD, "es zwickt schon an der ein oder anderen Stelle." Jetzt gelte es, zu regenerieren "und sich dann optimal auf Olympia vorzubereiten".

Neureuther blickte derweil mit etwas Wehmut zurück. "Am Anfang und in der Mitte war es schwierig, weil ich Materialprobleme hatte. Das ist im Nachhinein wirklich schade, sonst hätte ich mitreden können im Slalom-Weltcup." Den aber holte Doppel-Weltmeister Hirscher, der auch die Riesenslalom-Wertung und zum sechsten Mal die große Kristallkugel gewann.

Dass er jetzt trotzdem am liebsten so richtig in den Winter einsteigen würde, war natürlich ein Scherz von Neureuther. "Seit der WM geht es richtig gut, ich fühle mich gut, habe meine Form gefunden. Aber es tut sicher gut, wenn jetzt mal eine Pause einkehrt", sagte er, "es zwickt schon an der ein oder anderen Stelle." Das aber lässt sich als doppelter Zweiter gut verkraften.

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