Felix Neureuther in Aktion
Felix Neureuther ist als nur einer von fünf Athleten qualifiziert © Getty Images

Der Deutsche Skiverband (DSV) wird bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz/Schweiz (6. bis 19. Februar) mit mindestens neun, womöglich sogar zwölf Aktiven an den Start gehen.

Die verbandsinterne Norm haben neben Felix Neureuther (Partenkirchen) und Viktoria Rebensburg (Kreuth) nur fünf weitere Läuferinnen und Läufer erfüllt. Beim DSV ist es allerdings seit Jahren üblich, mit Blick auf die Zukunft Nachwuchsathleten und knapp Gescheiterten eine Chance zu geben und die Verbandskriterien dafür aufzuweichen.

Drei Medaillen sind das Ziel  

Ziel der Alpinen des DSV sind drei Medaillen. Die besten Chancen darauf haben Rebensburg, Neureuther, Stefan Luitz (Bolsterlang) sowie die Mannschaft. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften 2015 in Vail/Beaver Creek (USA) war der DSV mit zwölf Startern vertreten - vier Frauen und acht Männern.

Medaillen gewannen Rebensburg (Silber im Riesenslalom), der derzeit verletzte Fritz Dopfer (Garmisch/Silber im Slalom) und Neureuther (Bronze im Slalom).

Für St. Moritz haben bei den Männern neben Neureuther und Luitz sowie die Abfahrer Josef Ferstl (Hammer) und Andreas Sander (Ennepetal) die interne Norm erfüllt. Bei den Frauen erreichten neben Rebensburg nur Lena Dürr (Germering) und Christina Geiger (Oberstdorf) mindestens eine Platzierung unter den ersten Acht oder zwei Platzierungen unter den ersten 15 im Weltcup.

Nachwuchsfahrer bekommen Chance

Hinzu kommen werden wohl auf jeden Fall Linus Straßer (München), der die Norm nur knapp verpasste und als starker Läufer für den Teamwettbewerb gilt, sowie Abfahrtstalent Thomas Dreßen (Mittenwald). Eine kleine Chance hat noch Slalom-Fahrer Dominik Stehle (Obermaiselstein). Bei den Frauen stehen noch die Slalom-Fahrerinnen Marina Wallner (Inzell) und Maren Wiesler (Münstertal) zur Diskussion. 

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