Viktoria Rebensburg lag zum Zeitpunkt des Abbruchs auf Platz 15

Aufgrund starker Windböen wird der Weltcup-Riesenslalom im französischen Courchevel nach mehreren Versuchen abgebrochen. Die Gesamtweltcup-Siegerin spottet.

Starke Windböen haben am Dienstag zu einem Abbruch des Weltcup-Riesenslaloms im französischen Courchevel geführt. Auch der zunächst vorgesehene Neustart um die Mittagszeit auf verkürzter Strecke war nicht möglich.

Rebensburg mit großem Rückstand

Zum Zeitpunkt der Entscheidung der Rennjury um Direktor Atle Skaardal waren 19 Läuferinnen im Ziel, darunter Viktoria Rebensburg (Kreuth). Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 hatte als 15. 1,85 Sekunden Rückstand auf die Führende, Sofia Goggia aus Italien.

Vor dem Abbruch war das Rennen bereits mehrmals für einige Minuten unterbrochen worden. Weil der Wind aber nicht nachließ und ein fairer Wettkampf somit nicht möglich war, hatte Skaardal keine Alternative zum Abbruch. Und auch der Neustart, zunächst für 12.15 Uhr, dann für 12.30 Uhr vorgesehen, war wegen der starken Böen unmöglich.

Fahrerinnen wollten keinen Neustart

"Wir sind keine Windsurfer und haben keine Flügel", hatte die Schweizerin Lara Gut nach ihrer Fahrt auf Platz fünf in Richtung Rennjury geschimpft. Auch der vorgesehene Neustart kam bei ihr nicht gut an. "Neue Chance für ein bisschen Kitesurfen. Wollt ihr mich veräppeln, FIS?", schrieb die Gesamtweltcupsiegerin bei Twitter. Dazu kam es dann aber doch nicht.

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