IBU World Championship Biathlon 2017 - Day 3
Nadine Horchler und das deutsche Team landen auf dem zweiten Platz © Getty Images

Das deutsche Team muss sich beim Abschluss des Weltcups mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Horchler, Hammerschmidt, Doll und Peiffer verschießen zehn Mal.

Die deutsche Mixedstaffel hat zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im finnischen Kontiolahti den zweiten Platz belegt.

Das DSV-Quartett Nadine Horchler (Willingen), Maren Hammerschmidt (Winterberg), Benedikt Doll (Breitnau) und Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) leistete sich zehn Nachlader und musste sich mit 11,0 Sekunden Rückstand nur den siegreichen Franzosen geschlagen geben. Platz drei ging an die Ukraine. Nach dem WM-Titel in Hochfilzen und Rang zwei in Östersund war es für Deutschland der dritte Podestplatz im dritten Rennen des Winters. Damit ging auch die Weltcupwertung souverän an das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV). 

Am Schießstand zu viele Fehler

Startläuferin Horchler benötigte zwei Nachlader und übergab mit 35 Sekunden Rückstand auf Frankreich an Position neun an Hammerschmidt. Die Staffelweltmeisterin patzte zwar im Liegendschießen doppelt, schob sich nach der fehlerfreien zweiten Einlage jedoch auf den zweiten Platz nach vorne. Sprintweltmeister Doll zeigte anschließend eine starke Laufleistung und verkürzte den Rückstand trotz drei Schießfehlern. Schlussläufer Peiffer ging einen Tag nach seinem ersten Saisonsieg in der Verfolgung knapp 26 Sekunden hinter den Franzosen in die Loipe.

Auch der Harzer verfehlte drei Scheiben und konnte die Spitze auf der Schlussrunde nicht mehr angreifen. Das vorletzte Weltcup-Wochenende des Winters verlief für die deutsche Mannschaft äußerst erfolgreich und wurde vom Gesamtweltcupsieg von Laura Dahlmeier (Partenkirchen) gekrönt. Die 23-Jährige sicherte sich durch ihren Triumph in der Verfolgung vorzeitig die große Kristallkugel. Am Sonntag belegte sie mit Roman Rees (Schauinsland) zudem Rang drei in der Single-Mixed-Staffel. Das Saisonfinale findet ab Freitag in Oslo/Norwegen statt.

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