Ricco Groß
Bevor Ricco Groß zum russischen Verband wechselte, war er als Trainer der deutschen Mannschaft tätig © sports2business

Der Trainer der russischen Biathleten, Ricco Groß, glaubt an die Unschuld seiner Athleten. Ihm wurde versichert, dass keiner seiner Athleten gedopt habe.

Der viermalige Biathlon-Olympiasieger Ricco Groß, seit 2015 Trainer der russischen Skijäger, geht trotz der Enthüllungen aus dem McLaren-Bericht davon aus, dass seine Sportler in dem Skandal um systematisches Doping in dem Riesenreich unbescholten sind.

"Mir sind keine Namen genannt worden. Man hat mir aber versichert, dass von meinen Athleten keiner dabei ist", sagte der 46-Jährige am Rande der World Team Challenge auf Schalke dem ZDF.

Der gebürtige Erzgebirgler führte aus, dass im Team "relativ ruhig" und "zielgerichtet auf die nächsten Rennen" gearbeitet werde. Nach der Show-Veranstaltung im Gelsenkirchener Fußballstadion stehen im Januar die Weltcups in Oberhof (2. bis 8. Januar) und Ruhpolding (10. bis 15. Januar) auf dem Programm.

Wettkampf in Russland abgesagt

Der Weltverband IBU hat zwei der 31 im McLaren-Bericht genannten russischen Biathleten vorläufig gesperrt, gegen 29 weitere Skijäger aus Russland wurden Untersuchungen eingeleitet.

Am vergangenen Donnerstag hatte der russische Biathlon-Verband RBU aufgrund des großen internationalen Drucks den geplanten Weltcup im Erdölzentrum Tjumen (9. bis 12. März 2017) sowie die Welt-Titelkämpfe der Junioren in Ostrow im Februar laut offizieller Mitteilung des Weltverbandes an die IBU zurückgegeben.

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