Anna Holmlund befindet sich seit Dezember in einem komaähnlichen Zustand © Imago

Nach ihrem schweren Trainingssturz im vergangenen Dezember wird Skicrosserin Anna Holmlund wohl nie mehr die Alte. Es ist mit bleibenden Schäden zu rechnen.

Die schwedische Skicrosserin Anna Holmlund wird nach ihrem schweren Trainingssturz im vergangenen Dezember offenbar schwere körperliche und geistige Schäden behalten.

"Die Angehörigen müssen sich damit abfinden, dass sie Anna nicht so zurückbekommen werden, wie sie früher war", sagte Jakob Swanberg, Teamarzt der schwedischen Skicrosser, der Zeitung Dagens Nyheter: "Sie hat keine wirklich willensgesteuerte Motorik."

Seit Dezember in komaähnlichem Zustand

Eine genaue Prognose zum Genesungsgrad der Patientin wollte Swanberg nicht abgeben. Holmlund hatte bei dem Sturz kurz vor Weihnachten im italienischen Innichen massive Hirnverletzungen erlitten und befindet sich seither in einem komaähnlichen Zustand. 

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hatte die heute 29-Jährige die Bronzemedaille gewonnen. 2011 war die zwölfmalige Weltcup-Siegerin WM-Dritte, sie gewann zwei Mal die Weltcup-Wertung im Skicross.

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