Curling: Schweiz gewinnt Mixed-Doubles-WM
Die deutschen Curling-Damen konnten sich nicht direkt für Olympia qualifizieren © Getty Images

Die deutschen Curling-Damen haben die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2018 in Südkorea verpasst. Die nächste Chance gibt es im Dezember.

Die deutschen Curling-Frauen haben bei der WM in Peking die direkte Olympia-Qualifikation verpasst. Das Team um Skip Daniela Jentsch verlor zum Abschluss der Vorrunde 2:7 gegen Ex-Weltmeister Schottland und 3:5 gegen Tschechien und beendete das Turnier mit fünf Siegen aus elf Spielen auf dem neunten Platz.

Damit liegt Deutschland auch im Olympia-Qualifikationsranking, in dem das Team unter den besten Acht hätte landen müssen, nur auf Rang neun. "Insgesamt ist da schon Enttäuschung, wenn man sieht, was zwischendurch drin war", sagte Bundestrainer Thomas Lips: "Aber ärgern tue ich mich nicht, weil man realistisch sein muss, dass die spielerische Komponente einfach nicht ausreichend war."

Das direkte Ticket für die Winterspiele im nächsten Jahr in Pyeongchang/Südkorea war das erklärte WM-Ziel der deutschen Mannschaft. Nun gibt es beim Olympic-Qualifier-Wettkampf im Dezember eine weitere Chance zur Qualifikation.

In der Medaillenrunde spielen die noch unbezwungenen Kanadierinnen gegen Russland um den direkten Finaleinzug. Zudem kämpfen Schweden und Schottland um den Einzug ins Halbfinale.

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