Die Anaheim Ducks haben ausgeglichen
Die Anaheim Ducks haben ausgeglichen © Getty Images

Den Anaheim Ducks droht vor heimischem Publikum in den Conference Finals die zweite Niederlage. Doch das Holzer-Team macht seinem Ruf alle Ehre.

Die Anaheim Ducks von Korbinian Holzer haben ihrem Ruf als Comeback-Könige erneut alle Ehre gemacht.

Anaheim, das in der zweiten Runde die Edmonton Oilers um Leon Draisaitl ausgeschaltet hatte, setzte sich im zweiten Conference Final trotz 0:2-Rückstands gegen die Nashville Predators mit 5:3 durch. Die Ducks sorgten in der best-of-seven-Serie damit für den 1:1-Ausgleich. Holzer kam erneut nicht zum Einsatz.

Ryan Johansen (5.) und James Neal (9.) brachten die Predators bereits im ersten Drittel in Front, ehe Sami Vatananen (19.) ein Power Play zum 1:2 nutzte. Im zweiten Drittel sorgte Jakob Silfverberg (21.) sogar für den Ausgleich, bevor Filip Forsberg (28.) wieder Nashville jubeln ließ.

Ondrej Kase (31.), Nick Ritchie (38.) und Antoine Vermette (60.) mit einem Empty-Net-Goal drehten die Partie in der Folge aber zu Gunsten der Ducks. Nashville hatte zuvor in keinen Playoff-Spiel vier Tore kassiert - und fing sich dann vier Treffer innerhalb von 19 Minuten.

Anaheim hatte in den ersten zwei Runden gegen Calgary und Edmonton sogar Drei-Tore-Rückstände aufgeholt.

"Jeder sagt von uns, dass wir immer einen schwierigen Weg gehen. Solange wir es aber hinkriegen, ist das alles, was uns kümmert", sagte Ducks-Goalie John Gibson, der 30 von 33 Schüssen auf sein Tor parierte. Holzer muss hingegen weiter auf seinen sechsten Playoff-Einsatz warten, zuletzt spielte der Münchner am 7. Mai in Spiel sechs der Serie gegen die Edmonton Oilers.

Spiel drei des Finales der Western Conference findet am Dienstag in Nashville statt.