Josh Norman spielt seit 2016 für die Redskins
Josh Norman spielt seit 2016 für die Redskins © Getty Images

Trotz gelockerter Jubel-Regularien schreitet die NFL bei bestimmten Gesten noch ein. Josh Norman fühlt sich deswegen persönlich angegriffen.

Die NFL will mit gelockerten Jubel-Regularien das Image der "No-Fun-League" loswerden.

Gleichzeitig sind aber weiterhin bestimmte Gesten verboten. Denn jegliche Benutzung von imaginären Waffen wie beim Abschießen eines Pfeiles oder eines Maschinengewehrs sind nicht erlaubt, teilte die Liga mit. Generell werden "angreifende Ausführungen, ausgedehnte Jubel, die das Spiel verzögern oder jene, die sich auf einen Gegner beziehen" weiter bestraft.

Für Josh Norman von den Washington Redskins ist das ein persönlicher Angriff. Das Verbot des Pfeil-und-Bogen-Jubels sei allein ihm gewidmet. "Sie picken sich nur eine Person heraus", so Norman, der im letzten Jahr für die Ausführung einen Penalty und eine Geldstrafe von 10.000 Euro kassierte: "Brandin Cooks hat es jahrelang gemacht. Und auf einmal wollen sie es stoppen. Warum?"

NFL-Referee Carl Johnson war am Sonntag im Trainingscamp der Redskins zu Gast und erklärte die neuen Regularien. Norman redete sich regelrecht Rage.

"Wenn jemand einen imaginären Pfeil in den Himmel schießt, ist das eine Strafe? Es ist nicht so, als würde man auf jemanden schießen. Man schießt nach oben und begeistert die Zuschauer. Warum will man so etwas wegnehmen?", erklärte der Cornerback: "Mann, lasst uns Spaß haben. Lasst uns etwas machen, bei dem wir aufgeregt sind."

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