San Francisco 49ers v Seattle Seahawks
Doug Baldwin (l.) springt Colin Kaepernick bei © Getty Images

Doug Baldwin von den Seattle Seahawks übt scharfe Kritik an der NFL und an deren Teambesitzern im Fall Colin Kaepernick. Eine eigene Meinung sei nicht erwünscht.

Doug Baldwin, Wide Reciever der Seattle Seahawks, hat die Liga und die Teambesitzer in der "Causa Kaepernick" scharf kritisiert.

Kapernick, der sich vehement gegen Rassismus engagiert und schon mit seinem Knie-Protest bei der US-Hymne auffällig geworden ist, sucht noch immer ein neues Team.

Für Baldwin liegt der Fall auf der Hand: "Im Frühjahr dachte ich, dass die Situation in der vergangenen Saison, als er bei der Hymne kniete, nichts damit zu tun hat. Aber nachdem ich mir die Situation nun angeschaut habe, sage ich, dass die Klubbesitzer und die Liga damit zeigen wollen: 'Halte dich an die Regeln.'"

"Es ist frustrierend"

Der Wide Reciever weiter: "Es ist frustrierend, weil du Menschen haben magst, die ihre Meinung äußern, egal ob man damit übereinstimmt oder nicht. Aber nun denke ich, dass dies nicht mehr gewünscht ist."

Die Seahawks hatten Kaepernick als einziges Team eingeladen, sich dann aber gegen eine Verpflichtung entschieden.

Baldwin sieht bei vielen Teams einen Platz für den Quarterback: "Es gibt viele Teams, die einen Quarterback von Kaepernicks Qualität gebrauchen könnten. Dass Kaepernick noch in keinem Trainingscamp untergekommen ist, sei für ihn fragwürdig, so der Wide Reciever.

Als die Seahawks sich gegen eine Verpflichtung des Quarterbacks entschieden haben, habe er bei Trainer Pete Carroll und General Manager John Schneider nicht nach Antworten gesucht, meinte Baldwin.  

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