Richard Sherman (r.) bespaßt Schwimmer Michael Phelps bei den ESPYS © Getty Images

Bei den Spielergehältern hängt die NBA die NFL ab. Damit die Footballer nachziehen können, schlägt NFL-Superstar Richard Sherman drastische Maßnahmen vor.

NBA-Spieler können derzeit in der besten Basketball-Liga der Welt das große Geld machen. Alleine am ersten Tag der Free Agency wurden Verträge im Wert von fast einer Milliarde Dollar abgeschlossen.

Da blickt selbst die NFL neidisch auf die andere Major League. Um ähnlich gut dotierte Verträge abzuschließen, schlägt Superstar Richard Sherman drastische Maßnahmen vor.

"Wenn wir als NFL, als Gewerkschaft, wollen, dass irgendetwas passiert, müssen Spieler bereit zum Streik sein. Das müssen die Jungs zu 100 Prozent realisieren", meinte der Cornerback der Seattle Seahawks am Rande der ESPYS.

MLB und NBA als Vorbild

Die Spieler müssten bereit sein, "Spiele zu verpassen" und "Geldeinbußen hinzunehmen". So seien MLB und NBA zu ihren Verträgen gekommen. "Sie verpassten Spiele, sie streikten, sie nutzten jede ihnen zur Verfügung stehende Macht und das war geil. Es hat sich für sie gelohnt", meinte Sherman.

Der 29-Jährige rät zudem zu Kurzzeitverträgen, wie sie die NBA-Superstars Kevin Durant und LeBron James unterschrieben. "Die denken sich: Ich nehme einen Zweijahresvertrag und warte, bis sich der Salary Cap erhöht. Dann bekomme ich ein weiteres großes Stück vom Kuchen. In unserem Sport machen sie das nicht", so Sherman.

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