Wild Card Round - Miami Dolphins v Pittsburgh Steelers
Le'Veon Bell (2.v.r.) gelangen zwei Touchdowns für Pittsburgh © Getty Images

Die Pittsburgh Steelers schnappen sich die dritte Wildcard für den Einzug in die nächste Runde. Die Offensive zeigt beim Sieg gegen die Miami Dolphins ihr Können.

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Die Pittsburgh Steelers sind dank eines Offensiv-Feuerwerks in die Divisional Playoffs der NFL eingezogen. Das Team um Star-Quarterback Ben Roethlisberger ließ Außenseiter Miami Dolphins beim 30:6 (14:3, 6:3, 10:0, 0:6) in der dritten Partie des Wildcard Weekends keine Chance.

Damit treffen die Steelers im vorletzten Spiel vor dem möglichen Super Bowl auswärts auf die Kansas City Chiefs. (Der Spielplan der NFL-Playoffs im Überblick)

Pittsburgh ließ bei eisigen Temperaturen um zehn Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt von Beginn an keine Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen. Bereits nach wenigen Minuten führten sie dank eines Touchdowns von Antonio Brown nach Pass von Roethlisberger und erfolgreichem Kick mit 7:0.

Bell knackt Steelers-Rekord

Der Receiver legte noch im ersten Viertel mit seinem zweiten Touchdown nach. Seinen Lauf durch die Mitte des Spielfelds konnte die miserable Verteidigung der Dolphins nicht stoppen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gelang Le'Veon Bell ein weiterer Touchdown, der nach einem Review jedoch nicht anerkannt wurde, weil sein Ellbogen vor der Linie den Boden berührt hatte.

Wenig später war sein nächster Versuch jedoch erfolgreich. Bell erhöhte auf 20:3. Der Running Back stellte mit 167 Yards einen neuen Rushing-Rekord für ein Playoff-Spiel in der Geschichte des Traditionsteams auf.

Im dritten Viertel gelang Bell nach einem Ballverlust von Miamis Quarterback Matt Moore ein weiterer Touchdown, damit war die Partie frühzeitig entschieden.

Moore stand gegen die aggressive Verteidigung der Steelers ständig unter Druck. Fünf Sacks und Turnover bei drei aufeinanderfolgenden Angriffsserien sprachen eine deutliche Sprache.

Roethlisberger mit Licht und Schatten

Das letzte Viertel ging an die Dolphins. Der Touchdown von Damien Williams war jedoch lediglich Ergebniskosmetik. Das Duell in der Regular Season war noch mit 30:15 zu Gunsten Miamis ausgegangen.

Superstar Roethlisberger legte mit seinen zwei erfolgreichen Pässen stark los, leistete sich im weiteren Verlauf der Partie jedoch auch zwei Interceptions.

Sollten alle Akteure fit bleiben, zählen die Steelers in dieser Form dennoch zu einem ernsthaften Anwärter auf den Super Bowl. In der Regular Season hatten sie zuletzt sieben Siege in Folge eingefahren.

Zuvor hatten bereits die Houston Texans - nun bei den New England Patriots - und die Seattle Seahawks - nun auswärts bei den Atlanta Falcons - den Sprung in die Divisional Playoffs geschafft.

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