Buffalo Bills v Pittsburgh Steelers
Joey Porter drohen Ermittlungen © Getty Images

Nach dem Sieg über die Dolphins dreht ein Co-Trainer der Steelers durch. Er spricht Terrordrohungen aus und wird verhaftet, kommt gegen Kaution aber wieder frei.

Ein gewalttätiger Ausraster von Assistenzcoach Joey Porter hat bei den Footballern der Pittsburgh Steelers den Jubel über den Einzug ins Playoff-Viertelfinale der US-Profiliga NFL gedämpft.

Der 39-Jährige wurde am Sonntag nach Polizeiangaben nur wenige Stunden nach dem 30:12 Sieg der Steelers gegen die Miami Dolphins wegen Randale in einer Bar mit Terrordrohungen, mehreren Körperverletzungsdelikten, Widerstand gegen Polizisten und Trunkenheit festgenommen.

Die Steelers verkündeten am Montag in einer Stellungnahme, dass Porter bis auf Weiteres freigestellt werde. Nach Zahlung einer Kaution von 25.000 Dollar wurde der ehemalige Linebacker auf freien Fuß gesetzt.

Die Hintergründe für den Zwischenfall in einer beliebten Gaststätte von Pittsburgh, insbesondere auch die Drohungen des Super-Bowl-Siegers von 2006 mit Terrorangriffen, blieben zunächst noch unklar.

Gesichert sind bislang nur Informationen, dass die Polizei vom Sicherheitspersonal der Bar wegen Porters Gewaltausbruch alarmiert wurde. 

Schon in der Vergangenheit geriet Porter mit dem Gesetz in Konflikt. 2010 wurde er betrunken am Steuer erwischt und angeklagt weil er einen Polizisten angegriffen haben soll. Doch die Vorwürfe wurden fallen gelassen.

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