NBA Finals Game 7:  Boston Celtics v Los Angeles Lakers
Kobe Bryant hat eine klare Meinung zu den Protesten während der Nationalhymne © Getty Images

Kobe Bryant wird in einem Podcast mit kurzen Fragen bombardiert. Die NBA-Legende bezieht dabei klar Stellung zu den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

NBA-Legende Kobe Bryant hat sich im US-amerikanischen Podcast The Hollywood Reporter's Awards Chatter zu den Protesten in der NFL geäußert, bei denen viele Spieler sich während der Hymne hinknien, um gegen Polizeigewalt und Diskriminierung von Schwarzen zu demonstrieren.

Bei dem Podcast-Format wird der Gast mit kurzen Fragen in schneller Abfolge bombardiert. "Was würde er bei der Hymne machen, wenn er immer noch für die Los Angeles Lakers auf dem Platz stehen würde?", wurde Bryant also gefragt. Seine Antwort fiel dabei ebenso knapp wie deutlich aus.

"Kneel", zu Deutsch: knien. In der NFL protestieren zwar immer mehr Football-Spieler während der amerikanischen Hymne auf diese Art, doch in der NBA verpflichtete Commissioner Adam Silver seine Spieler zum Stehen.

Zu den Konsequenzen eines möglichen Verstoßes wollte sich Silver bisher noch nicht äußern.

Weiter sagte Bryant, falls er Präsident Donald Trump einmal persönlich begegnet, würde er ihm raten, das Land weniger zu lenken und mehr zu versuchen, seinem Land zu dienen.

Trump hatte die Proteste in der NFL stark kritisiert und sogar Spieler beleidigt. 

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