Den Golden State Warriors fehlt nur noch ein Sieg zum Erreichen der Finals. Dank Kevin Durant gewinnen sie gegen die Spurs klar und stellen einen Rekord ein.

Die Golden State Warriors marschieren weiter unaufhaltsam Richtung NBA-Finals. Die Warriors fuhren gegen die San Antonio Spurs bereits den elften Sieg im elften Playoff-Spiel ein.

Angeführt von Superstar Kevin Durant setze sich Golden State klar mit 120:108 (64:55) gegen die Spurs durch und baute die Führung in der best-of-seven-Serie auf 3:0 aus. Damit fehlt den Dubs nur noch ein Sieg zum Erreichen der Finals. (Ergebnisse und Spielplan)

Noch nie hatte ein NBA-Team zum Start der Playoffs mehr Siege geholt als die Warriors in dieser Saison. Den Rekord müssen sie sich allerdings (noch) mit den Los Angeles Lakers teilen, denen 1989 und 2001 das gleiche Kunststück gelang (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Ich bin nicht überrascht. Unser Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Wir haben viele Herausforderungen im Laufe der Playoffs bewältigt und dabei viele Lektionen gelernt", sagte MVP Stephen Curry.

Durant und Curry glänzen bei den Warriors

Durant war mit 33 Punkten und zehn Rebounds der überragende Mann auf dem Court. 19 seiner 33 Punkte erzielte er dabei im dritten Viertel. Curry kam auf 21 Zähler und verdrängt damit Hall of Famer Rick Barry, der bisher die meisten Playoff-Punkte in der Franchise-Geschichte erzielt hatte.

Da die Warriors verletzungsbedingt auf Zaza Pachulia verzichten mussten, stand JaVale McGee in der Starting Five. Der Backup machte seine Sache gut und erzielte 16 Punkte in nur 13 Minuten Einsatzzeit.

Die Spurs hielten über weite Strecken der Partie gut mit, doch ein starkes zweites Viertel (35:22) brachte die Warriors auf die Siegerstraße, die sie nicht mehr verlassen sollten.

Showdown mit LeBron James rückt näher

Golden State strebt damit weiter dem Endspiel entgegen, in dem es zum erneuten Gipfeltreffen mit Meister Cleveland Cavaliers um LeBron James kommen könnte: Das Team aus Ohio führt in der anderen Halbfinalserie mit 2:0 gegen die Boston Celtics.

San Antonio droht indes das Aus, bester Werfer der Texaner war am Samstag der Argentinier Manu Ginobili mit 21 Zählern. Die Spurs mussten dabei erneut auf ihren Star-Forward Kawhi Leonard verzichten, der aufgrund einer Knöchelverletzung fehlte.  

"Wir müssen mit den Soldaten kämpfen, die da sind. Niemand wird Mitleid mit uns haben", sagte Ginobilli zu den Verletzungssorgen der Spurs, die neben Spielmacher Tony Parker (Saisonaus) auch über weite Strecken der Partie auf David Lee verzichten mussten, nachdem dieser sich im Anfangsviertel am Knie verletzt hatte.

Die Warriors können im vierten Spiel in San Antonio in der Nacht von Montag auf Dienstag (ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) den Finaleinzug perfekt machen.

Weiterlesen