Die Cleveland Cavaliers lassen Boston in Spiel fünf nicht den Hauch einer Chance. LeBron James wird zum besten Playoff-Scorer aller Zeiten.

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Traumfinale perfekt! Die Cleveland Cavaliers sind den Golden State Warriors ins Endspiel der NBA-Playoffs 2017 gefolgt.

Das Team um Superstar LeBron James fertigte die Boston Celtics in Spiel fünf im TD Garden mit 135:102 (75:57) ab und entschied die best-of-seven-Serie mit 4:1 für sich. Damit kommt es zur Neuauflage der Endspielserie der vergangenen zwei Jahre. Während die Warriors 2015 die Oberhand behielten, revanchierte sich Cleveland in beeindruckender Manier nach 1:3-Rückstand ein Jahr später (Ergebnisse und Spielplan).

James wurde während der Partie zum besten Playoff-Scorer aller Zeiten. Der Forward überflügelte in seinem 212. Playoff-Spiel mit seinem 29. Punkt 2:40 Minuten vor Ende des dritten Viertels Michael Jordan. Mit nun 5995 Punkten schob er sich knapp vor Jordan (179 Spiele/5987).

Alle Spieler punkten

"Ich habe immer gesagt, dass es jedes Mal eine große Ehre für mich ist, mit den Großen oder sogar mit Mike, dem Größten, in Verbindung gebracht zu werden", sagte James, der zum siebten Mal in Serie im Finale der besten Basketball-Liga der Welt steht.

Insgesamt kam James auf 35 Punkte, acht Rebounds und acht Assists. Er verwandelte bärenstarke 13 von 18 Würfen, darunter vier von sieben Dreiern. Unterstützung erhielt er von seinen Co-Stars Kyrie Irving (24 Zähler, sieben Assists) und Kevin Love (15 Punkte, elf Rebounds).

Auf Seiten der Celtics, die seit Spiel drei auf Isaiah Thomas verzichten mussten, wehrte sich Avery Bradley mit 23 Punkten. Der Rest der Starting Five enttäuschte - nur Jae Crowder (11) kam noch auf eine zweistellige Punkteausbeute. Kurios: Sowohl Cavs-Coach Tyronn Lue als auch Brad Stevens (Boston) setzten aufgrund der klaren Verhältnisse jeden Spieler ein - und jeder Akteur schaffte es auch, zu punkten (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

James und Cavs mit Rekorden

Die Cavs, die zum dritten Mal in Folge Eastern-Conference-Champion sind, lagen in Spiel fünf nie zurück und führten teilweise mit 39 Punkten. Im Gegensatz zu den Warriors verpasste Cleveland aber durch die Niederlage in Spiel drei den dritten Sweep in Folge. Für James ist es die siebte Finalteilnahme nacheinander.

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Auch das Team an sich darf sich über einen Rekord freuen. Zum 13. Mal in Folge nutzten die Cavaliers die Möglichkeit, eine Serie im ersten Versuch zu beenden.

Von Beginn an dominierten die Gäste die Partie und fanden immer wieder Lücken in der Celtics-Defense. 43 Punkte im ersten Viertel und Wurfquoten von 56,5 Prozent (insgesamt) und 46,3 Prozent (Dreier) sprechen nicht gerade für die Verteidigung der Gastgeber.

Cleveland hatte während der regulären Saison für Zweifel gesorgt und hatte nur als Zweiter im Osten hinter Boston die Playoffs erreicht. Doch in der Postseason zeigen die Cavs ihre gewohnte Klasse. "Das Team ist ein verrücktes Team", sagte Tyronn Lue.

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