Die Cleveland Cavaliers lassen Boston in Spiel eins nicht den Hauch einer Chance. LeBron James führt seine Dominanz fort, Kevin Love verübt Rache.

Die Cleveland Cavaliers haben in Spiel eins der Eastern Conference Finals der NBA ein Ausrufezeichen gesetzt.

Das ausgeruhte Team um LeBron James dominierte die Boston Celtics, die erst in der Nacht auf Dienstag die Zweitrundenserie gegen Washington beendet hatten, von Beginn an und feierte einen 117:104 (61:39)-Auswärtssieg. Cleveland klaute damit bereits im ersten Spiel den Heimvorteil (Ergebnisse und Spielplan).

James stellte mit 38 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists auch nach der neuntätigen Pause seine erstklassige Form unter Beweis. Unterstützung erhielt er vor allem ausgerechnet von Kevin Love.

LeBron James nahm Isaiah Thomas aufs Poster
LeBron James nahm Isaiah Thomas aufs Poster © Getty Images

Love verübt Rache

Der Power Forward war in den Playoffs 2015 gegen Boston ausgeschieden, nachdem er nach einem Duell mit Kelly Olynyk eine Schulterverletzung davongetragen hatte. Mit einer Playoff-Karrierebestleistung von 32 Punkten und zwölf Rebounds zeigte Love sein Können (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Auf Seiten der Celtics punkteten Avery Bradley und Jae Crowder (beide 21 Zähler) am besten. Isaiah Thomas kam auf 17 Punkte.

Cleveland hat nach den Sweeps gegen Indiana und Toronto damit die ersten neun Spiele der Playoffs gewonnen. Im Vorjahr gewannen die Cavs die ersten zehn Partien - und wurden anschließend Meister.

Zoff zwischen Smart und Thompson

Den Celtics schafften es nicht, ihren Rhythmus aus der Washington-Serie in Spiel eins einzubringen und verfehlten elf ihrer ersten 14 Würfe. Marcus Smart brachte mit einer Auseinandersetzung mit Tristan Thompson im dritten Viertel zumindest etwas Feuer in die Partie. 

Spiel zwei findet in der Nacht auf Samstag erneut in Boston statt, ehe die Partien drei und vier in Cleveland steigen.