Taj Gibson wechselte von den Chicago Bulls nach Oklahoma City
Taj Gibson wechselte von den Chicago Bulls nach Oklahoma City © Getty Images

Taj Gibson von den Oklahoma City Thunder erinnert gegen Portland mit einem spektakulären Wurf an einen Quarterback. Auch Westbrook glänzt, zum Sieg reicht es aber nicht.

Taj Gibson von den Oklahoma City Thunder hat in der NBA mit einem Buzzer Beater in Football-Manier für Begeisterung gesorgt.

Der erst kürzlich von den Chicago Bulls gekommene Big Man traf bei der 109:114-Niederlage bei den Portland Trail Blazers am Ende der ersten Halbzeit mit einem einhändigen Wurf von der eigenen Dreierlinie, der an einen verzweifelten Hail-Mary-Pass erinnerte, ins Netz (Ergebnisse und Spielplan).

Gibson ist nach Lou Williams (jetzt Houston Rockets) und Andre Drummond (Detroit Pistons) erst der dritte Spieler, der in dieser Saison einen Wurf aus über 60 Fuß (etwa 18 Meter) verwandeln konnte.

Westbrooks-Show zu wenig

Nicht nur Teamkollege Russell Westbrook war verblüfft. Der Superstar selbst war wieder einmal außer Rand und Band und erzielte bereits in der ersten Halbzeit 27 Punkte. Der Rest der Thunder-Starter kam bis zur Pause zusammen gerade einmal auf vier Punkte und vier Rebounds (Die Tabellen der NBA).

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Allerdings baute Westbrook im Laufe der Partie ab. Seine 45 Punkte reichten am Ende nicht zum Sieg, auch weil seine Wurfquote am Ende bei nur 33 Prozent lag. Matchwinner für die Blazers war Damian Lillard mit 33 Punkten. Zudem glänzte Jusuf Nurkic mit 18 Punkten, zwölf Rebounds, sechs Assists, fünf Blocks und zwei Steals (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Kurios: In der Halbzeitpause des Spiels traf ein Fan von der Mittellinie und sicherte sich damit ein Auto. Gibson war also nicht der Einzige, der aus weiter Distanz den Ball durch die Reuse schmiss.

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