Dallas Mavericks v Golden State Warriors
Dirk Nowitzki (rechts) stand mit den Dallas Mavericks gegen Steph Curry (Mitte) und Klay Thompson auf verlorenem Posten © Getty Images

Dirk Nowitzki stemmt sich zwar gegen die Pleite der Mavericks gegen die Golden State Warriors. Am Ende haben die Texaner gegen den Vize-Meister aber nichts zu melden.

Die Golden State Warriors kommen nach einem kurzen Durchänger mit den Playoffs vor Augen langsam aber sicher wieder mächtig ins Rollen.

Das haben jetzt auch Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks zu spüren bekommen. Die 112:87-Gala von Steph Curry und Co. war bereits der fünfte Sieg der Warriors in Folge. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US)

Nowitzki schrammt an Double-Double vorbei

Nowitzki selbst lieferte allerdings eine sehr ordentliche Leistung ab und schrammte mit 16 Punkten und neun Rebounds nur knapp einem Double-Double vorbei. Übertroffen wurde "der lange Blonde" nur von den Splash Brothers auf Seiten der Warriors.

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Der zweimalige MVP Steph Curry brachte es auf 17 Punkte und neun Assists, Top-Scorer der Partie war Klay Thompson mit fünf verwandelten Dreiern und insgesamt 23 Punkten.

"Lassen dich bezahlen"

Weil Nowitzki von seinen Teamkollegen aber viel zu wenig Unterstützung bekam, ging es für die Mavericks spätestens nach dem zweiten Viertel, das sich die Warriors mit 34:20 schnappten, nur noch um Schadensbegrenzung. (Ergebnisse und Spielplan)

"Sie sind sehr gut. Wenn du einen kleinen Fehler in der Defensive machst, lassen sie dich dafür bezahlen", lobte Nowitzki die Warriors. "Wir haben anfangs gut geworfen, dann lief es nicht mehr. Sie bestrafen dich mehr als jedes andere Team, das ich in meiner Karriere gesehen habe", bilanzierte Nowitzki ernüchtert.

Steph gewinnt Bruder-Duell

Das Bruder-Duell zwischen Steph und Seth Curry ging demzufolge wieder einmal an den Warriors-Star. In inzwischen sechs Aufeinandertreffen konnte Seth, der zehn Punkte für die Mavericks beisteuerte, seinen großen Bruder noch nie besiegen.

Und das, obwohl Currys ebenfalls NBA-erfahrener Vater eigentlich entscheidende Vorteile beim jüngeren Nachwuchs sieht. "Papa denkt immer noch, Seth ist der bessere Shooter", verriet der Warriors-Star nach dem 28. Auswärtssieg grinsend.

Nichtsdestotrotz grüßen Steph und die Warriors weiter von der Tabellenspitze der Western Conference. Mit 57 Siegen bei 14 Niederlagen hat der Vize-Meister weiterhin drei Siege Vorsprung auf die San Antonio Spurs. (Die Tabellen der NBA)

Für die Mavericks (30-40) wird im Playoff-Rennen die Luft allmählich dünn. Nowitzki und Co. belegen Platz zehn im Westen, auf die Denver Nuggets auf dem letzten Playoff-Rang fehlen den Texanern drei Siege.

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