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Shaquille O'Neal präsentiert seit 2011 peinliche Situationen aus dem NBA-Alltag im TV © Getty Images

Shaquille O'Neal kritisiert die zunehmende Verweichlichung von Spielern und Verantwortlichen - und verteidigt seine langjährige Pannen-Sendung im TV.

NBA-Legende Shaquille O'Neal hat erneut seine TV-Sendung "Shaqtin a Fool" verteidigt und gleichzeitig gegen zwei seiner jüngsten Kritiker zurückgeschlagen.

O'Neal präsentiert in seiner bekannten Pannenshow unerklärliche Aussetzer von NBA-Profis. In der vergangenen Woche leistete er sich eine Twitter-Fehde mit Warriors-Center Javale McGee, der immer wieder mit seinen "Bloopers" in der Sendung auftaucht. 

Nachdem "Shaq Attack" zuletzt ein Best-of-Pannenvideo von McGee im veröffentlicht hatte, schoss der Warriors-Center via Twitter auf nicht jugendfreie Weise zurück. Anschließend entwickelte sich ein regelrechter Zoff in den sozialen Medien, der sogar O'Neals Mutter dazu brachte, sich einzumischen und ihren Sohn einzunorden.

Spieler müssen aufhören zu weinen

O'Neal hat eine simple Antwort auf die zunehmende Kritik an seine Pannensendung auf TNT: Die Spieler und Klubbesitzer würden keine Witze mehr auf ihre Kosten hinnehmen und immer anfangen zu weinen. 

Warriors-Star Kevin Durant hatte O'Neal nach den Streitereien mit McGee hart kritisiert und die Darstellung seines Teamkollegens in der TV-Sendung als "definitiv kindisch" empfunden, noch dazu von jemanden, der selbst "ein schwacher Freiwerfer war, der Dunks verpasste und nicht von außerhalb der Zone werfen konnte."

Das ließ sich O'Neal nicht gefallen und forderte Durant zum Schweigen auf. "Kümmere dich um deine Sachen. Das geht dich nichts an", twitterte Shaq.

"So kann Durant nicht mit mir reden"

"KD hat noch keinen Titel gewonnen. So kann er mit mir nicht reden", sagte O'Neal zu The Crossover. "Die Liga ist weich und die Jungs sind empfindlich, Punkt. Wenn man heute irgendetwas über sie sagt, fangen sie an zu wimmern und weinen", so O'Neal weiter.

Zu der Gruppe der Übersensiblen zählt für O'Neal auch Mavericks-Besitzer Marc Cuban. Cuban hatte vergangenen Monat NBA-Kommissar Adam Silber per E-Mail aufgefordert, dass Bleacher Report einen Twitter-Beitrag entfernen solle, der ein Video mit einem Airball von Dirk Nowitzki enthielt.

"Ich mag Marc, aber das war unangebracht", sagte O'Neal. "Niemand ist frei von Pannen. Dirk ist eine Legende, aber er ist noch nicht Legende genug, dass wir nicht seine Fehler zeigen können."

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