Cleveland Cavaliers v Detroit Pistons
Kyrie Irving (r.) übernahm die Verantwortung für die letzte Cavs-Pleite gegen die San Antonio Spurs © Getty Images

Nicht Superstar LeBron James, sondern Kyrie Irving nimmt die Verantwortung für die Krise der Cavaliers öffentlich auf sich. Demonstrativ betont er seinen Siegeswillen.

Der NBA-Champion steckt so tief in der Krise wie lange nicht mehr und droht nach dem 74:103-Debakel im NBA-Spitzenspiel gegen San Antonio sogar die Tabellenführung in der Eastern Conference zu verlieren.

In dieser schwierigen Phase kurz vor den Playoffs nimmt nicht etwa Superstar LeBron James, sondern Aufbauspieler Kyrie Irving die Verantwortung für eine baldige Trendwende öffentlich auf sich.

"Ich musste in den Spiegel sehen und erkennen, dass ich einfach nicht genug gebracht habe. Ich muss mir mehr abverlangen und auf einem hohen Level abliefern", gab sich Irving nach der vierten Pleite in den letzten sechs Spielen selbst die Schuld.

Gegen die Spurs hatte "Uncle Drew" gerade einmal vier seiner 13 Würfe aus dem Feld getroffen.

Aber Irving kritisierte nicht nur seine eigene Punktausbeute, er sieht sich auch in der Verantwortung, die wiedergenesenen Kevin Love und J.R. Smith besser ins Spielsystem zu integrieren.

"Ich muss unsere Starting Five wieder zu mehr Konstanz führen", so Irivng zu ESPN: "Wir hatten definitiv unsere Hochs und Tiefs und auch einige Meinungsverschiedenheiten, aber als Erwachsene und Profis müssen wir damit klar kommen."

Nach der letztjährigen Meisterschaft sei er noch lange nicht satt: "Ich will mehr. Und ich werde es mir holen. Mein Job als einer der Anführer im Team ist es, meine Teamkollegen mitzuziehen."

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